Eigentlich sollte es eine lockere Fragerunde mit der Community werden. Doch eine Frage bringt Bushido unerwartet an seine emotionalen Grenzen. Im gemeinsamen Podcast mit seiner Ehefrau Anna-Maria Ferchichi spricht der Rapper über ein Thema, das ihn sichtlich bewegt: den Tod.
In der aktuellen Folge von „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ zeigt sich Bushido (47) von einer besonders verletzlichen Seite. Als es um die Frage geht, was nach dem Tod passiert, fällt es dem Musiker zunehmend schwer, seine Emotionen zurückzuhalten.
Auslöser für den bewegenden Moment ist die Frage eines Fans nach Bushidos persönlicher Vorstellung vom Leben nach dem Tod. Zunächst versucht der Rapper, seine Gedanken ruhig in Worte zu fassen. Doch im Laufe seiner Antwort wird deutlich, wie sehr ihn das Thema beschäftigt – schließlich kämpft Bushido mit den Tränen.
„Mein größter Albtraum ist es wirklich, euch irgendwann nicht wiederzusehen“
Besonders ein Gedanke lässt den 47-Jährigen nicht los: die Ungewissheit darüber, ob er seine Frau und seine Kinder nach dem eigenen Tod jemals wiedersehen würde. Allein diese Vorstellung ist für Bushido nur schwer zu ertragen. „Mein größter Albtraum ist es wirklich, euch irgendwann nicht wiederzusehen“, gesteht der Rapper im Gespräch mit seiner Ehefrau.
Bushido muss Podcast-Aufnahme unterbrechen
Während Bushido über seine Ängste spricht, wird er immer emotionaler und kann seine Tränen schließlich kaum noch zurückhalten. Die Situation nimmt ihn derart mit, dass er die Podcast-Aufnahme unterbrechen muss. „Ich glaube, ich brauche eine kleine Pause“, erklärt der Musiker sichtlich aufgewühlt. Kurz darauf fügt er hinzu: „Ich muss mal kurz rausgehen.“
In diesem emotionalen Moment sucht Bushido vor allem Halt bei seiner Familie. Statt weiter über seine Ängste zu sprechen, möchte er seine Liebsten bei sich haben. „Ich muss, glaube ich, mal kurz dich und Aaliyah in den Arm nehmen“, sagt er zu Anna-Maria Ferchichi (44).
Eine konkrete Vorstellung davon, was nach dem Tod passiert, hat Bushido nicht. Dennoch hält es der Rapper für möglich, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. „Tief im Inneren glaube ich, dass da was ist“, erzählt der Musiker im Podcast. Mit der Hoffnung auf ein mögliches Jenseits verbindet er vor allem einen Wunsch: „Dass ich all diese Menschen, die ich liebe und verloren habe, wiedersehe.“
Bushido erinnert sich an seine verstorbene Mutter
Dabei kommen auch Erinnerungen an seine Mutter hoch, die vor 13 Jahren verstorben ist. Bushido würde ihr zumindest in seinen Träumen gerne wieder begegnen. Obwohl er sich das häufig wünsche, könne er sich lediglich an etwa zwei Träume erinnern, in denen seine Mutter vorkam. Trost hätten ihm diese Begegnungen jedoch nicht gebracht. Im Gegenteil: Die Erkenntnis, dass es sich lediglich um einen Traum handelte, habe den Schmerz über ihren Verlust in diesen Momenten sogar noch verstärkt.
Während Bushido darüber spricht, bricht ihm immer wieder die Stimme weg. Schließlich übernimmt Anna-Maria für einen Moment das Gespräch und gibt ihrem Mann damit die Gelegenheit, sich zu sammeln. Die Angst vor dem Tod bestimmt Bushidos Alltag nach eigenen Angaben zwar nicht dauerhaft. Doch in bestimmten Momenten kommen die Gedanken mit großer Wucht zurück – und bringen den sonst so gefassten Rapper emotional an seine Grenzen.















































