Millionen Zuschauer kennen die Gesichter der Realitystars. Sie stehen im Rampenlicht, polarisieren und sorgen regelmäßig für Gesprächsstoff. Doch der Ruhm hat auch eine dunkle Seite: Immer wieder sehen sich die TV-Persönlichkeiten mit Hass, Beleidigungen und Anfeindungen im Netz konfrontiert. Nun sprechen einige von ihnen offen über die Schattenseiten ihres Erfolgs.
Der Ruhm fordert oft einen hohen Preis. Realitystars müssen nicht nur mit Kritik und Häme umgehen, sondern teilweise sogar mit massiven Drohungen. Besonders hart traf es in den vergangenen Jahren unter anderem Matthias Mangiapane (42).
Matthias Mangiapane erhielt Todesdrohungen
Während und nach seiner Teilnahme an „Promis unter Palmen“ hatte der Realitystar mit heftigen Anfeindungen im Internet zu kämpfen. „Mir wurde mit dem Tod gedroht. Das hat mich sehr getroffen, ich habe viel geweint“, sagt Matthias Mangiapane in der „Bild“-Zeitung. Zudem wurde der 42-Jährige als „Frauenhasser“ beschimpft.
Als sein Ehemann Hubert Fella (58) im Krankenhaus lag, folgte die nächste Welle der Kritik. Der Vorwurf: Er habe seinen Partner nicht besucht und sei nicht an dessen Krankenbett gewesen. „Während mein Mann in der Klinik lag, musste ich arbeiten, Geld verdienen und mich um den Haushalt kümmern. Natürlich habe ich Hubert auch besucht, so oft es ging“, stellt er klar.
Gina-Lisa Lohfink wird oft ausgenutzt
Gina-Lisa Lohfink (39) wird regelmäßig mit verletzenden Kommentaren konfrontiert. Auf ihrem Profil finden sich unter anderem Aussagen wie: „Könnte als Naddel 2 in die Geschichte der Z-Promis eingehen.“ Dazu sagt die bekannte TV-Persönlichkeit: „Dieses Gift im Internet, das ist schlimm.“ Gina-Lisa Lohfink, die nach eigenen Angaben auch psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nimmt, erklärt in der „Bild“: „Ich wurde schon immer ausgenutzt, ob von Männern oder Managern. Ruhm hat eben immer eine Schattenseite.“
Auch Iris Katzenberger hat mit Anfeindungen zu kämpfen
Auch Iris Katzenberger (58) kennt die Schattenseiten der Öffentlichkeit. Die Mutter von Daniela Katzenberger erhielt Post von einer Behörde. Hintergrund waren Renovierungsarbeiten an einer Gartenhütte auf ihrem Grundstück in Worms (Rheinland-Pfalz), die mehr als 100 Beschwerden nach sich zogen. Der Vorwurf: Sie würde illegal bauen. Selbst während eines Aufenthalts in einem Wellnesshotel im schweizerischen Bad Ragaz sei sie Ziel von Anfeindungen geworden. Laut Iris Klein habe der Hoteldirektor zahlreiche Beschwerden erhalten. „Darin wurde gefragt, wie er solche asozialen Menschen überhaupt beherbergen könne“, erklärt sie.
Mallorca-Star Calvin Kleinen (34) blieb von Anfeindungen im Netz ebenfalls nicht verschont. Psychologe Dr. Thomas Fuchs (60) sieht diese Entwicklung kritisch. Denn hinter öffentlichen Profilen und TV-Auftritten stehen Menschen mit Gefühlen. Eine digitale Hetzjagd könne deshalb tiefe emotionale Spuren hinterlassen.

















































