Lartey Solomon kam in die USA, um seinen großen Traum zu verwirklichen: Er wollte Arzt werden und Menschen helfen. Als Krankenpfleger und Influencer begeisterte „Pfleger Solomon“ Tausende Menschen im Netz. Doch nun hat das Leben des beliebten Content-Creators ein tragisches Ende genommen.
Lartey Solomon wuchs in Ghana auf und zog später in die USA, um sich dort ein besseres Leben aufzubauen. Für diesen Schritt ließ er sogar seine damals elfjährige Tochter in seiner Heimat zurück. In den sozialen Netzwerken war er unter dem Namen „Pfleger Solomon“ bekannt. Er arbeitete nicht nur als Krankenpfleger, sondern war auch als Influencer erfolgreich und hatte rund 30.000 Follower. Einige seiner Beiträge erzielten sogar mehrere Millionen Aufrufe.
Doch nun ist der beliebte Netz-Star tot und wurde nur 33 Jahre alt. In den frühen Morgenstunden des 31. Mai war Solomon nach einem Klubbesuch auf dem Weg zu seinem Auto. Dort soll ihn ein Mann angesprochen und zunächst seine Halskette gelobt haben. „Dieser Mann kam erneut auf ihn zu und sagte: ‚Gib mir deine Kette‘“, berichtet seine Mutter Florence Edwards gegenüber dem Sender KTVU. „Mein Sohn meinte: ‚Du kannst sie haben …‘ Er war bereit, alles abzulegen“, erklärte sie. Doch dann fielen Schüsse – mit tödlichen Folgen.
„Dass er durch Waffengewalt stirbt, ist traurig und für uns wirklich schwer zu verkraften“
Für die Familie kam der plötzliche Tod völlig unerwartet. „Er hätte ihn einfach ausrauben und in Ruhe lassen können“, sagt seine Mutter. Auch sein Bruder Emmanuel Solomon ist tief erschüttert: „Er hatte Angst vor Waffen. […] Dass er durch Waffengewalt stirbt, ist traurig und für uns wirklich schwer zu verkraften.“ Nana Ekua Solomon, die Schwägerin des Influencers, fügt hinzu: „Lartey war nicht nur eine Schlagzeile. Was Lartey online gemacht hat, war nicht aus finanziellen Gründen, es war seine Leidenschaft.“
Wenige Tage nach dem tödlichen Vorfall nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Mit Blick auf den mutmaßlichen Schützen findet Solomons Mutter deutliche Worte: „Er sollte für den Rest seines Lebens im Gefängnis bleiben, damit er nicht wieder freikommt und noch jemanden tötet.“ Die Familie des Verstorbenen hat inzwischen eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, um seine Tochter und seinen Vater in Ghana finanziell zu unterstützen.

















































