Damit hat Günther Jauch wohl nicht gerechnet! Bei „Wer wird Millionär?“ plaudert ein Kandidat aus seinem Berufsalltag – und sorgt mit einer ziemlich gewöhnungsbedürftigen Methode für Fassungslosigkeit bei dem Moderator.
Eigentlich geht es bei „Wer wird Millionär?“ um knifflige Fragen und möglichst hohe Geldgewinne. Doch manchmal sind es die Geschichten der Kandidaten, die für die größte Unterhaltung sorgen. So auch bei Claas Derkowski, der als Schädlingsbekämpfer arbeitet. Der Kandidat berichtete von seinem ungewöhnlichen Beruf und verriet dabei einige Methoden, die selbst Günther Jauch (70) verblüfften.
Kandidat verrät kuriosen Morgenurin-Trick
Besonders eine Geschichte dürfte dem Moderator noch länger im Gedächtnis bleiben. Denn um Marder zu vertreiben, griff der frühere Chef des Kandidaten zu einem ziemlich speziellen Hausmittel: seinem eigenen Urin!
Dieser sammelte seinen Morgenurin, verdünnte ihn mit Wasser und versprühte die Flüssigkeit anschließend auf dem Dachboden. Dabei kam es offenbar sogar darauf an, welcher Teil des Urins verwendet wurde. „Kurz ein bisschen laufen lassen und dann erst den Becher drunter. Der Mittelstrahl vom Morgenurin produziert am meisten Geruch“, erklärte Claas Derkowski.
„Ich mache diesen Job jetzt hier 27 Jahre, aber am Mittelstrahl vom Morgenurin wäre ich gescheitert“
Günther Jauch konnte kaum glauben, was er da hörte. Schließlich hat der Moderator in seiner langen Karriere schon einiges erlebt. Doch diese Geschichte war selbst für ihn neu. „Ich mache diesen Job jetzt hier 27 Jahre, aber am Mittelstrahl vom Morgenurin wäre ich gescheitert“, scherzte der 70-Jährige. Ob die ungewöhnliche Methode tatsächlich zuverlässig gegen Marder hilft, ist allerdings nicht belegt.

Günther Jauch muss seine Gewohnheiten überdenken
Doch damit waren die kuriosen Einblicke noch nicht vorbei. Der Schädlingsbekämpfer sprach auch über Bettwanzen, die zunehmend gegen verschiedene Insektizide resistent seien. Um die lästigen Tiere loszuwerden, seien deshalb häufig aufwendige Wärmebehandlungen notwendig.
Besonders bei Hotelübernachtungen sei Vorsicht geboten. Reisende sollten ihre Koffer möglichst nicht geöffnet auf dem Fußboden stehen lassen. Andernfalls könnten Bettwanzen ins Gepäck gelangen und unbemerkt mit nach Hause reisen.
Ausgerechnet Günther Jauch musste daraufhin gestehen, dass er seinen Koffer im Hotel häufig genau so abstellt. „Das muss ich mir jetzt merken. Da muss ich mich umstellen“, erklärte der Moderator.
Dass Claas Derkowski seinen Beruf liebt, wurde während seines Auftritts deutlich. Sogar mehrere Schädlinge hat er sich tätowieren lassen, darunter eine Kakerlake und eine Ratte. Seinen Traumjob hatte er nach verschiedenen beruflichen Stationen gefunden. „Aber das war der Job, wo ich nach zwei Tagen sagen konnte: Das kann ich mir die nächsten 40 Jahre vorstellen“, schwärmte der Kandidat.
Finanziell lohnte sich der Besuch bei Günther Jauch ebenfalls. Bei der 32.000-Euro-Frage ging es um eine Tragödie, in der unter anderem der Titelheld und Laertes sterben. Die richtige Antwort wäre „Hamlet“ gewesen. Da sich Claas Derkowski jedoch nicht sicher war und bereits alle Joker eingesetzt hatte, hörte er bei „Wer wird Millionär?“ auf. Immerhin konnte er sich über 16.000 Euro freuen.


















































