Schock-Nachricht aus der Eishockey-Welt! NHL-Legende Claude Lemieux ist unerwartet verstorben. Der frühere Stanley-Cup-Held wurde nur 60 Jahre alt.
Wie „TMZ Sports“ berichtet, soll der ehemalige Profi durch Suizid ums Leben gekommen sein. Demnach wurde Claude Lemieux am Donnerstagmorgen in einem Familienbetrieb im US-Bundesstaat Florida gefunden.
Mit Claude Lemieux verliert die NHL einen ihrer bekanntesten und umstrittensten Stars. Über zwei Jahrzehnte kämpfte der Kanadier auf dem Eis, sorgte für große Emotionen und unvergessliche Momente. Fans feierten ihn als echten Kämpfer, Gegner fürchteten seine kompromisslose Spielweise.
Insgesamt absolvierte Claude Lemieux unglaubliche 21 Saisons in der nordamerikanischen Profiliga. Dabei stand er für Teams wie die Montreal Canadiens, die New Jersey Devils, die Colorado Avalanche, die Phoenix Coyotes, die Dallas Stars und die San Jose Sharks auf dem Eis. Seine Karriere war geprägt von Erfolgen: Gleich viermal gewann er den begehrten Stanley Cup – 1986, 1995, 1996 und 2000.
Claude Lemieux zählte zu den größten Playoff-Spielern seiner Generation
Besonders legendär bleibt sein Auftritt in den NHL-Playoffs im Jahr 1995. Damals führte Claude Lemieux die New Jersey Devils zum Titel und wurde anschließend mit der Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet. Für viele Fans zählt er bis heute zu den größten Playoff-Spielern seiner Generation.
Auch seine Familie war eng mit dem Eishockey verbunden. Claude Lemieux hinterlässt seine Ehefrau Deborah sowie vier Kinder. Sohn Brendan Lemieux trat in die Fußstapfen seines berühmten Vaters und spielte ebenfalls in der NHL. Auch sein Bruder Jocelyn Lemieux machte sich als Profi-Eishockeyspieler einen Namen. Mit Claude Lemieux verliert der Sport eine echte Kultfigur – einen Mann, der polarisiert, begeistert und NHL-Geschichte geschrieben hat.
Die NHL-Familie drückt der Familie in einer Mitteilung ihr herzliches Mitgefühl aus. „Die National Hockey League trauert um Claude Lemieux, vierfacher Stanley-Cup-Champion und einer der größten Spieler für die entscheidenden Momente in der Geschichte des Eishockeys. […] Wir sprechen Claudes Ehefrau Deborah sowie seinen vier Kindern Brendan, Claudia, Michael und Christopher unser tiefstes Mitgefühl aus“, heißt es darin.
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