Bei „Promi Big Brother“ zeigt Francesca Morgese (28) ihre emotionale Seite. Die Schweizerin musste bereits als kleines Mädchen einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Ihre Mutter starb an Krebs, als sie gerade einmal sieben Jahre alt war. Auch die Zeit danach war für den Reality-Star alles andere als einfach.
Im Gespräch mit Nina Bridney und Nikola Grey spricht Francesca Morgese über ihre schwierige Kindheit. Besonders traurig: An ihre Mutter hat die 28-Jährige kaum noch Erinnerungen. „Ich sage immer, ich hatte Glück im Unglück. Es klingt ganz komisch, aber meine Mama ist gestorben, da war ich sieben“, erzählt sie bei „Promi Big Brother“. Und weiter: „Ich weiß nicht, wie sie lacht. Ich kenne ihre Stimme nicht. Ich weiß leider nichts mehr von ihr.“
Ihre Mutter war bereits früh an Krebs erkrankt. Trotz der Diagnose wollte sie unbedingt Kinder bekommen. „Sie hat gesagt, das ist das Letzte, was sie noch machen will, bevor sie geht“, erinnert sich Francesca Morgese. Eineinhalb Jahre nach ihrer Geburt kam ihre Schwester zur Welt. „Sie wollte mich nicht alleine lassen“, erzählt der Reality-Star.
Francesca Morgese erinnert sich an die letzten Monate ihrer Mutter
Der Gesundheitszustand ihrer Mutter verschlechterte sich zunehmend. Schließlich war sie sogar auf einen Rollstuhl angewiesen. „Sie konnte am Schluss nicht mehr, weißt du, sie war so schwach“, berichtet Francesca Morgese. „Am Schluss, im letzten Jahr, war das so schlimm, dass sie im Rollstuhl sitzen musste“, sagt die Reality-Bekanntheit.
Da die Familie im vierten Stock wohnte, musste sie umziehen. Nur eine Woche später starb ihre Mutter. Zuvor hatte sie versucht, ihre Töchter auf den Abschied vorzubereiten: „Mama geht bald an einen schönen Ort. […] wo es Medikamente gibt.“
Francesca Morgese blieb mit ihrer Familie in der neuen Wohnung. „Aber wir sind dann dort geblieben. Sogar sehr lange“, erzählt sie. Bis zu ihrem 14. Lebensjahr lebte sie dort. Noch heute verbindet sie viel mit diesem Ort: „Ich geh heute noch da spazieren, ich liebe diesen Ort.“

Auch mit ihrer Stiefmutter hatte Francesca Probleme
Nach dem Tod ihrer Mutter fand ihr Vater eine neue Partnerin. Doch das Verhältnis zwischen Francesca Morgese und ihrer Stiefmutter war schwierig. „Ich habe alles zuhause gemacht für diese Stiefmutter, es war echt wie so eine Cinderella-Story“, berichtet sie. Rückblickend glaubt Francesca Morgese allerdings, dass auch ihre eigene Trauer zu den Konflikten beigetragen haben könnte. Inzwischen sind ihr Vater und die damalige Stiefmutter getrennt.
Die bewegende Geschichte lässt auch ihre Mitbewohner nicht kalt. Nina Bridney kämpft mit den Tränen, während Nikola Grey der 28-Jährigen Mut zuspricht: „Du bist sehr stark.“
SAT.1 und Joyn zeigen „Promi Big Brother“ täglich um 20.15 Uhr.


















































