Seit mittlerweile über drei Jahren kämpft Patrice Aminati gegen eine unheilbare Krebserkrankung. Jetzt spricht sie offen über den nächsten schweren Schritt im Kampf gegen den Krebs – und macht deutlich, wie sehr die vergangenen Jahre an ihren Kräften gezehrt haben.
Patrice Aminati (31) unterzieht sich seit ihrer Diagnose vor drei Jahren verschiedenen medizinischen Behandlungen – darunter moderne Krebsmedikamente und immunonkologische Therapien. Diese sind jedoch mit erheblichen körperlichen und emotionalen Belastungen verbunden. Neben den Nebenwirkungen gehören regelmäßige Untersuchungen und die ständige Ungewissheit über den weiteren Krankheitsverlauf zu ihrem Alltag.
Auf Instagram wendet sich Patrice Aminati nun mit einem ernsten Update an ihre Community. Die bisherige Therapie schlägt bei einigen Metastasen nicht an, wie das jüngste MRT bestätigt hat. Aus diesem Grund steht jetzt eine weitere Bestrahlung in einer Klinik bevor.
„Fragt nicht, wie es mir mit dieser Situation geht“
„Fragt nicht, wie es mir mit dieser Situation geht. Ich bin so müde, drei Jahre, drei Monate diese S****** – das ist ermüdend und man ist einfach ausgebrannt“, beschreibt sie bei Instagram und wirkt dabei sichtlich erschöpft.
Vor der Entscheidung wurde sorgfältig geprüft, ob die neue Bestrahlungsserie ihren Körper zusätzlich belasten würde. „Denn Kraft ist endlich“, so die 31-Jährige. Hoffnung gibt ihr ein Satz einer Mitpatientin: „Solange die Ärzte noch therapieren, haben sie Hoffnung.“ Gleichzeitig bedankt sie sich für die zahlreichen Nachrichten und liebevollen Gesten ihrer Unterstützer. Doch sie macht auch deutlich, wie einsam der Kampf gegen die Krankheit sein kann: „Diesen Rucksack, der schwerer und schwerer wird, den muss man alleine tragen.“
Mit ihrer Krebsdiagnose ging Patrice Aminati bewusst an die Öffentlichkeit. Ihr Ziel: anderen Betroffenen Mut machen und zeigen, dass auch schwere Tage zum Leben mit der Krankheit gehören. Zwar musste sie bereits mehrere Rückschläge verkraften, dennoch wirkt sie in den sozialen Netzwerken häufig stark und positiv. Dass dieser Eindruck nur einen kleinen Teil der Realität zeigt, macht sie selbst deutlich: „Es scheint nur so. Was ich in der Öffentlichkeit zeige, ist ein Prozent meines Tages. Das sind wenige Ausschnitte, auch Glanzmomente, an die ich mich selber erinnere“, erklärt die 31-Jährige gegenüber der ARD-Sendung „Brisant“. Besonders ihre Familie gibt ihr in dieser schwierigen Zeit Halt: „Die Kraft schöpfe ich aus meiner Familie, aus unserer kleinen Tochter und aus ganz viel Ruhe.“



















































