„Die Rosenheim-Cops“ zählt zu den erfolgreichsten ZDF-Serien und erreicht täglich ein Millionenpublikum. Schauspielerin Michaela Weingartner hat jetzt verraten, wie ein typischer Drehtag bei der beliebten Produktion abläuft.
Michaela Weingartner (35) steht seit 2023 für „Die Rosenheim-Cops“ vor der Kamera und verkörpert die Kriminalhauptkommissarin Julia Beck. Als die Serie im Jahr 2002 startete, war die Schauspielerin gerade einmal elf Jahre alt. „Ich komme aus Bernau am Chiemsee. Seit es Fernsehen in meinem Leben gibt, gibt es auch die ‚Rosenheim-Cops‘ in meinem Leben. Das war dienstags immer festes Programm bei uns zu Hause“, erzählte die Schauspielerin damals in einem Interview mit „vip.de“.
So früh beginnt der Arbeitstag bei „Die Rosenheim-Cops“
Nun hat Michaela Weingartner auch verraten, wie ein typischer Drehtag bei den „Rosenheim-Cops“ aussieht. Der Arbeitstag beginnt früh: Bereits um 7 Uhr nimmt sie in der Maske Platz. Dort wird sie für ihre Rolle vorbereitet, wie sie in der „Webtalkshow – Promis, Positionen & echte Gespräche“ erzählt.
Anschließend geht es direkt in die Kostümabteilung. Gegen 8.30 Uhr steht zunächst die gemeinsame Leseprobe mit dem Ensemble auf dem Programm, bevor die eigentlichen Dreharbeiten beginnen. Im Laufe des Tages entstehen zahlreiche Szenen mit unterschiedlichen Schauspielkollegen und wechselnden Besetzungen. Feierabend hat die Seriendarstellerin in der Regel erst am frühen Abend – meist endet ihr Drehtag gegen 18 Uhr.
Doch selbst dann ist der Arbeitstag noch lange nicht vorbei. Auf die Frage des Moderators, ob sie nach Drehschluss entspanne oder weiterarbeite, antwortet die Schauspielerin: „Drehbuch, natürlich, Text, sofort.“ Wenn sie sich nach dem Set auf die Couch legen würde, käme sie nicht mehr hoch – deshalb lernt sie direkt weiter. „Also ich muss da echt mich zusammennehmen, dass ich da gleich weitermache, weil sonst das funktioniert nicht“, so Michaela Weingartner.
Bis eine einzige Szene fertig im Kasten ist, vergeht oft mehr Zeit, als viele Zuschauer vermuten. Denn dieselbe Sequenz wird aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen – von weiten Einstellungen bis hin zu detaillierten Nahaufnahmen. Wie schnell die Dreharbeiten vorankommen, hängt unter anderem davon ab, wie sicher die Darsteller ihren Text beherrschen und wie reibungslos die einzelnen Szenen funktionieren. Mal genügt ein einziger Durchgang, mal sind mehrere Wiederholungen nötig. Für einen Kollegen hat Michaela dabei ein besonderes Kompliment übrig: Dieter Fischer bezeichnet sie augenzwinkernd als „Mr. One Take“, weil ihm viele Szenen bereits beim ersten Versuch gelingen.
Ein wesentlicher Grund für die entspannte Atmosphäre am Set ist für die Schauspielerin das erfahrene Team hinter den Kulissen. Zahlreiche Crew-Mitglieder arbeiten bereits seit Jahrzehnten an der Serie und bringen entsprechend viel Routine mit. Diese Verlässlichkeit schaffe Vertrauen und lasse selbst stressige Drehtage deutlich entspannter wirken.



















































