Die französische Fußballszene steht unter Schock: Bryan Bergougnoux ist tot. Der ehemalige Profi und heutige Assistenztrainer von Le Havre AC starb am Freitag im Alter von nur 43 Jahren nach einer schweren Krankheit. Sein Verein bestätigte die traurige Nachricht offiziell.
Erst im vergangenen Sommer hatte sich Bryan Bergougnoux dem Trainerstab des Erstligisten angeschlossen und maßgeblich dazu beigetragen, den Klassenerhalt in der Ligue 1 zu sichern. Nun muss Le Havre Abschied von einem geschätzten Kollegen und Freund nehmen.
Der frühere Angreifer hatte bereits 2023 öffentlich über seinen Kampf gegen den Krebs gesprochen. Bei ihm war ein Tumor der Ohrspeicheldrüse festgestellt worden. Im Rahmen einer Operation mussten sowohl der Tumor als auch ein Gesichtsnerv entfernt werden. Die Folge: eine teilweise Gesichtslähmung, mit der Bergougnoux fortan leben musste.
Bryan Bergougnoux bricht auf dem Weg zum Auto zusammen – kurz danach stirbt er
Wie die französische Zeitung „Le Progrès“ berichtet, wollte der Ex-Profi am Freitag eigentlich an einem Legenden-Turnier in Toulouse teilnehmen. Doch dazu kam es nicht mehr. Auf dem Weg zu seinem Auto soll Bryan Bergougnoux plötzlich zusammengebrochen und bewusstlos geworden sein. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er wenig später weiteren gesundheitlichen Komplikationen.
Bryan Bergougnoux blickte auf eine lange Karriere im Profifußball zurück. Zwischen 2001 und 2018 absolvierte er insgesamt 325 Partien in der ersten und zweiten französischen Liga. Seine Stationen führten ihn unter anderem zu Olympique Lyon, dem FC Toulouse, US Lecce und Omonia Nikosia.
Besonders erfolgreich verlief seine Zeit bei Olympique Lyon. Mit dem französischen Top-Klub gewann Bergougnoux vier Meisterschaften sowie drei Superpokale. Auch international machte er auf sich aufmerksam: Für Frankreichs U21-Nationalmannschaft lief er 20 Mal auf und erzielte dabei neun Treffer.
Eigentlich sollte Bryan Bergougnoux am Freitag noch einmal mit ehemaligen Weggefährten auf dem Platz stehen. Statt eines Wiedersehens mit alten Kollegen herrscht nun tiefe Trauer. Mit Bryan Bergougnoux verliert Frankreich nicht nur einen früheren Nationalspieler, sondern auch einen beliebten Trainer und eine geschätzte Persönlichkeit des Fußballs.














































