Endlich wieder ein eigenes Dach über dem Kopf! Für Jasmin und Maik aus „Hartz und herzlich“ scheint es nach zahlreichen Rückschlägen bergauf zu gehen. Doch ihr größter Wunsch bleibt unerfüllt: Die beiden wollen ihre Kinder zurückholen. Dabei gibt es ein Problem – die neue Wohnung hat gerade einmal zwei Zimmer!
In Güstrow, rund 40 Kilometer von Rostock entfernt, will das junge Ehepaar einen Schlussstrich unter die schwierige Vergangenheit ziehen. Nach der zeitweisen Wohnungslosigkeit haben Jasmin und Maik endlich wieder eine feste Bleibe gefunden. Allerdings ist die Unterkunft alles andere als großzügig. Denn die beiden erwarten bereits ihr drittes Kind und hoffen gleichzeitig darauf, dass ihre beiden anderen Kinder bald wieder bei ihnen leben dürfen.
Jugendamt nahm die Kinder von Jasmin und Maik in Obhut
Die Familiengeschichte ist von zahlreichen Krisen geprägt. Schon nach der Geburt ihres ersten Sohnes Lennox stand die junge Familie unter der Beobachtung des Jugendamtes. Die Behörde hatte Zweifel daran, ob Jasmin und Maik den Bedürfnissen ihres Kindes ausreichend gerecht werden konnten.
Um die Familie zu unterstützen und die Versorgung der Kinder sicherzustellen, lebte das Paar zeitweise in einer betreuten Eltern-Kind-Einrichtung. Doch auch dort blieb das Familienleben nicht ohne Schwierigkeiten.
Hinzu kamen schwere persönliche Schicksalsschläge. Während ihres Aufenthalts in der Einrichtung mussten Jasmin und Maik den Verlust ihrer Tochter Lennja verkraften, die still zur Welt kam. Später bekam das Paar eine weitere Tochter. Doch die Probleme mit dem Jugendamt waren damit nicht ausgestanden.
Schließlich mussten die beiden die Einrichtung verlassen. Ihre Kinder kamen in die Obhut des Jugendamtes und wurden vorübergehend in einer Notunterkunft untergebracht. Für die Eltern begann damit eine besonders belastende Zeit.

„Hartz und herzlich“: Reicht die kleine Wohnung für fünf Personen?
Nach dem Auszug standen Jasmin und Maik zunächst ohne eigene vier Wände da. Vorübergehend kamen sie bei Maiks Mutter Bärbel unter. Gleichzeitig fehlte es an Geld, weil die Sozialleistungen neu geregelt werden mussten. Zwischenzeitlich war das Paar sogar auf Pfandgeld und den Verkauf persönlicher Gegenstände angewiesen.
„Wir sind jetzt in unserem Leben an einem Punkt, wo wir nie hinkommen wollten. […] Wir sitzen offiziell auf der Straße, ohne alles“, erklärte Jasmin damals bei „Hartz und herzlich“.
Mit dem Umzug nach Güstrow scheint zumindest die Wohnungsnot vorerst überwunden. Doch die nächste Herausforderung wartet bereits. Sollten die beiden älteren Kinder zurückkehren und das dritte Baby geboren werden, müsste die fünfköpfige Familie in einer Zweizimmerwohnung zurechtkommen, wie KUKKSI bereits berichtete.
Dabei geht es nicht allein um die Größe der Wohnung. Jasmin und Maik müssen vor allem zeigen, dass sie ihren Kindern langfristig ein sicheres und stabiles Zuhause bieten können. Ob das Jugendamt einer Rückkehr zustimmt, ist bislang offen. Für das Ehepaar steht dennoch fest, dass es um seine Familie kämpfen will. Ob der Neuanfang in Güstrow tatsächlich die erhoffte Wende bringt, bleibt abzuwarten.
RTLZWEI zeigt die neuen Folgen von „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“ ab dem 3. November 2026.


















































