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Nach „Maul aufmachen“-Aussage bei Stefan Raab: Stefan Mross legt gegen die ARD nach

Stefan Mross
SWR / Wolfgang Breiteneicher

Das Aus von „Immer wieder sonntags“ hat Stefan Mross noch längst nicht abgehakt. Nach mehr als 300 Ausgaben ist für den Moderator bei der ARD endgültig Schluss – und darüber ist der 50-Jährige weiterhin mächtig sauer. Gleichzeitig könnte sich für ihn schon die nächste TV-Tür öffnen: Offenbar zeigen gleich mehrere Sender Interesse.

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Zuletzt war Stefan Mross (50) beim „Großen Stefan-Fest“ von Stefan Raab (59) zu Gast. Dort sprach der Moderator noch einmal über das Ende seiner langjährigen ARD-Show und machte deutlich, dass er mit seiner Kritik nicht hinter dem Berg halten will. „Irgendwann muss man das Maul aufmachen, ich bin ja Bayer“, erklärte Stefan Mross bei Stefan Raab.

Dass „Immer wieder sonntags“ trotz guter Quoten eingestellt wurde, kann der Moderator weiterhin nicht nachvollziehen. Nun verrät Stefan Mross, dass es offenbar bereits Interesse von anderen TV-Stationen gibt.

„Ich habe jeden Tag Anrufe von den verschiedensten Sendern“

„Ich habe jeden Tag Anrufe von den verschiedensten Sendern“, sagt der 50-Jährige in der „Bild“-Zeitung. Für ihn kommt das offenbar nicht überraschend. Schließlich habe „Immer wieder sonntags“ im Schnitt einen Marktanteil von 19,7 Prozent erreicht, in der Spitze seien es sogar 22 Prozent gewesen.

Umso größer ist sein Unverständnis über die Entscheidung der ARD. „So eine erfolgreiche Sendung wie ,Immer wieder sonntags‘ setzt man ab. Das muss man nicht verstehen“, sagt Stefan Mross. Vor allem eines ärgert ihn: Nach eigener Aussage habe ihm niemand beim Sender eine für ihn nachvollziehbare Begründung geliefert.

Stefan Mross verweist zudem darauf, wie hart gerade Privatsender um Zuschauer kämpfen würden. Teilweise gehe es dort bereits um 20.000 Menschen mehr oder weniger. Entsprechend dürfte auch anderen Sendern nicht entgangen sein, welches Publikum „Immer wieder sonntags“ regelmäßig erreicht hat.

"Die Stefan Raab Show"
RTL / Raab Entertainment / Bene Müller

Geht es für Stefan Mross bei RTL weiter?

Ob seine TV-Zukunft möglicherweise bei RTL liegt, lässt Stefan Mross offen. „Das wird das Schicksal entscheiden“, erklärt er gegenüber „Bild“. Mit dem Sender habe er bereits seit Jahren immer wieder zusammengearbeitet und dabei gute Erfahrungen gemacht.

Seinen jüngsten Auftritt bei Stefan Raab bezeichnet Mross jedenfalls als „eine große Ehre“. Vor der Sendung sei er durchaus nervös gewesen. Mit Stefan Raab habe er sich dann aber „saugeil verstanden“. Beide würden sich gegenseitig schätzen und respektieren.

Nach dem ARD-Aus scheint für Stefan Mross damit zumindest eines klar: Von der großen TV-Bühne muss er sich offenbar noch lange nicht verabschieden.

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