Urs Meier mischt die diesjährige Staffel der RTL-Erfolgsshow „Die Verräter“ auf. Der ehemalige Schiedsrichter hat jetzt verraten, weshalb er ins Reality-TV ging und zieht ein ehrliches Show-Fazit.
Sonja Zietlow (58) bringt Fußballstars, TV-Legenden, Models, Influencerinnen, Musikerinnen und Musiker, einen Olympiamedaillengewinner sowie einen erfolgreichen Podcaster in der neuen Staffel von „Die Verräter“ an einen Tisch, an dem Vertrauen schnell zur Mangelware wird.
Urs Meier (67) ist eigentlich auf dem Fußballplatz zu Hause. Der ehemalige Schiedsrichter leitete im Laufe seiner Karriere zahlreiche bedeutende Partien – darunter 2002 sogar das WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Südkorea. Nun wagt sich der Schweizer jedoch auf völlig neues Terrain: Er nimmt erstmals an einer Reality-Show teil und will bei „Die Verräter“ den Lügnern auf die Schliche kommen. Das Konzept aus Intrigen, Täuschungsmanövern und gegenseitigem Misstrauen hat den früheren Unparteiischen schon länger fasziniert.
Die Show mit Sonja Zietlow habe ihn schon immer gereizt. „Es gibt nur zwei Shows im deutschen Fernsehen, die für mich infrage kamen. Das sind ,Die Verräter‘ und ,Let’s Dance‘“, sagt Urs Meier in einem Interview mit der „Bild„-Zeitung.
Und weiter: „An den Verrätern hat mich vor allem gereizt, dass ich da vielen Menschen aus ganz anderen Bereichen begegnet bin, die ich sonst nie kennengelernt hätte“, so die Schiedsrichter-Legende. Andere Reality-Formate wie das Dschungelcamp oder „Promi Big Brother“ würden ihn dagegen überhaupt nicht reizen.
Urs Meiner zieht ein Fazit zu „Die Verräter“
Dann zieht Urs Meier auch ein Show-Fazit. „Ich mag die Show und habe die früheren Staffeln gerne geschaut. Deshalb habe ich gesagt: Wenn der Preis halbwegs stimmt, bin ich sofort dabei. Was mich aber überrascht hat, war der psychische Stress“, erklärt der 67-Jährige. „Ich hatte das Gefühl, einiges vom Fußballplatz mitnehmen zu können. Ich musste früher auf dem Platz ja auch schnell einschätzen können, wer es gut und wer es nicht so gut mit mir meint. Das war jetzt auch gefragt“, erzählt er in der „Bild“.
„Das war bei den ,Verrätern‘ sogar noch heftiger als früher im Fußball“
Die Teilnahme an „Die Verräter“ sei sogar härter als Fußball: „Sowohl auf dem Platz als auch bei so einem langen Dreh in einem Schloss bist du einem enormen psychischen Stress ausgesetzt. Man ist bei beidem in einem ganz speziellen Mikrokosmos drin, dessen Automatismen man sich schwer entziehen kann. Das war bei den ,Verrätern‘ sogar noch heftiger als früher im Fußball. Du bist da so abgeschirmt, hast kaum mal Zeit zum Luftholen oder Nachdenken. Und das über Tage, statt nur 90 Minuten.“
Die neue Staffel von „Die Verräter – Vertraue niemandem“ läuft derzeit bei RTL und ist im Stream bei RTL+ verfügbar.

















































