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Die Nachrichten des Tages am 21.08.26
Wahl in Sachsen-Anhalt: CDU hofft auf ein Wunder
Die Umfragen sprechen derzeit eine deutliche Sprache: Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD klar vor der Konkurrenz. Am 6. September könnte es deshalb zu einem politischen Einschnitt kommen. Selbst eine absolute Mehrheit der Partei im Magdeburger Landtag scheint nicht ausgeschlossen. Damit richtet sich der Blick längst nicht mehr nur darauf, ob die AfD bei der Landtagswahl stärkste Kraft wird. Entscheidend könnte vielmehr werden, wie deutlich ihr Vorsprung am Ende ausfällt – und ob die Stimmen sogar für eine Alleinregierung reichen. Der Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt stuft den Landesverband der Partei als „gesichert rechtsextremistisch“ ein. Für die CDU wäre ein solches Ergebnis eine schwere Niederlage. Ministerpräsident Sven Schulze will sich mit dem derzeitigen Umfragetrend allerdings nicht abfinden und setzt darauf, das Blatt bis zum Wahltag noch wenden zu können. Bereits Mitte Juni hatte Schulze beim Landesparteitag der CDU in Dessau-Roßlau deutlich gemacht, mit welcher Strategie er um die Staatskanzlei kämpfen will. Dabei räumte er ein, dass die Umfragewerte seiner Partei alles andere als zufriedenstellend seien. Gleichzeitig verwies der CDU-Politiker darauf, dass sich viele Menschen ihn weiterhin als Ministerpräsidenten wünschen würden. Genau auf diesen persönlichen Rückhalt setzt Schulze im Wahlkampf. Ob es der CDU gelingt, den deutlichen Vorsprung der AfD bis zum 6. September noch entscheidend zu verkürzen, dürfte eine der zentralen Fragen der letzten Wahlkampfwochen werden.
Mehr als 100 Tote nach Einsturz einer Goldmine
Zwei Tage nach dem verheerenden Minenunglück in der Zentralafrikanischen Republik wird die Hoffnung auf weitere Überlebende immer geringer, wie die „Tagesschau“ berichtet. Rettungskräfte haben inzwischen mehr als zehn zusätzliche Todesopfer aus den Trümmern geborgen. Wie viele Menschen noch unter den Erdmassen eingeschlossen sind, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Das teilte ein Sprecher des örtlichen Roten Kreuzes mit. Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf mehr als 100 gestiegen. Das geht aus Angaben der lokalen Behörden und des Roten Kreuzes hervor. Gleichzeitig werden weiterhin Menschen vermisst, die unter den eingestürzten Bereichen der Goldmine vermutet werden. Das schwere Unglück ereignete sich am Dienstag in einer Mine bei Zamboye unweit der Grenze zu Kamerun. Dort brachen mehrere Stollen zusammen. In der Folge kam es zu einem Erdrutsch, der zahlreiche Menschen unter sich begrub. Die Bergungsarbeiten gestalten sich offenbar äußerst schwierig. Ein Bergarbeiter kritisierte, dass es vor Ort sowohl an geeigneter Ausrüstung als auch an ausreichend geschulten Einsatzkräften für eine Katastrophe dieses Ausmaßes mangele. Für ihn ist das Unglück auch eine persönliche Tragödie: Bei dem Einsturz verlor er nach eigenen Angaben seinen Bruder und einen Freund.
Schiffsverkehr durch Panamakanal wird reduziert
In Panama fällt derzeit deutlich weniger Regen als normalerweise zu dieser Jahreszeit. Die anhaltende Trockenheit hat inzwischen auch Auswirkungen auf den internationalen Schiffsverkehr: Die Zahl der täglichen Durchfahrten durch den Panamakanal wird reduziert. Obwohl in Panama eigentlich Regenzeit herrscht, bleiben die erwarteten Niederschläge vielerorts aus. Als Ursache gilt das Klimaphänomen El Niño, das die ohnehin angespannte Wassersituation zusätzlich verschärft. Das bekommt nun auch eine der bedeutendsten Handelsrouten der Welt zu spüren. Die Kanalbehörde ACP reagiert auf die niedrigen Wasserstände und schränkt den Schiffsverkehr schrittweise ein. Vom 3. September an sollen täglich höchstens 34 Schiffe den Panamakanal passieren dürfen. Bislang sind bis zu 36 Durchfahrten pro Tag möglich. Doch dabei soll es nicht bleiben: Ab Mitte September ist eine weitere Reduzierung vorgesehen. Dann sollen nur noch maximal 32 Schiffe täglich die Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik durchqueren können. Für die internationale Schifffahrt könnten die Einschränkungen längere Wartezeiten bedeuten. Der Panamakanal gehört zu den wichtigsten Verkehrsadern des weltweiten Warenhandels und erspart Schiffen den deutlich längeren Weg rund um Südamerika.







































