Das Deo ist frisch aufgetragen – und trotzdem bilden sich kurze Zeit später die ersten Schweißflecken unter den Armen. Das ist gar nicht so ungewöhnlich. Denn wer weniger schwitzen möchte, sollte einen entscheidenden Unterschied kennen: Deo und Antitranspirant erfüllen nicht dieselbe Aufgabe. Spezielle Produkte, wie sie beispielsweise Sweat-Off anbietet, setzen deshalb nicht nur beim Geruch, sondern bereits bei der Schweißbildung an.
Sommer, Sonne – Schweißflecken! Sobald die Temperaturen steigen, beginnt der Körper ganz automatisch mit seinem eingebauten Kühlsystem. Schweiß verdunstet auf der Haut und hilft dabei, die Körpertemperatur zu regulieren. Gerade unter den Achseln kann das jedoch schnell unangenehm werden.
Viele greifen deshalb morgens zum Deo. Doch wer damit verhindern möchte, dass das Shirt unter den Armen nass wird, könnte enttäuscht werden. Denn ein klassisches Deodorant richtet sich in erster Linie gegen unangenehmen Körpergeruch. Die eigentliche Schweißproduktion wird dadurch nicht unbedingt reduziert.
Genau hier kommen Antitranspirante ins Spiel. Sie enthalten schweißhemmende Wirkstoffe und setzen damit bereits bei der Entstehung sichtbarer Schweißflecken an. Eine Möglichkeit sind beispielsweise die Antitranspirante von Sweat-Off, die für unterschiedliche Körperbereiche angeboten werden.
Darum ist ein Antitranspirant kein gewöhnliches Deo
Antitranspirante enthalten häufig Aluminiumsalze. Diese sorgen dafür, dass die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen vorübergehend verengt beziehungsweise blockiert werden. Dadurch gelangt an den behandelten Stellen weniger Schweiß auf die Haut.
Dieses Prinzip kommt auch bei Sweat-Off zum Einsatz. Während der klassische Roll-On insbesondere für die Achseln vorgesehen ist, gibt es unter anderem spezielle Produkte für Hände und Füße, die Kopfhaut sowie größere Körperbereiche wie Rücken und Brust.
Damit unterscheiden sich solche Produkte deutlich vom klassischen Deo: Statt lediglich gegen den entstehenden Geruch vorzugehen, soll bereits die Menge des austretenden Schweißes reduziert werden.
Der Zeitpunkt der Anwendung kann entscheidend sein
Was viele nicht wissen: Ein starkes Antitranspirant wird nicht unbedingt morgens nach dem Duschen benutzt. Bei Sweat-Off empfiehlt der Hersteller beispielsweise, die entsprechenden Produkte am Abend vor dem Schlafengehen anzuwenden.
Dafür sollte die Haut zunächst gereinigt und anschließend vollständig getrocknet werden. Danach wird das Antitranspirant lediglich dünn aufgetragen und kann über Nacht einwirken.
Der Grund: Nachts sind die Schweißdrüsen weniger aktiv. Die Wirkstoffe können deshalb besser ihre schweißhemmende Wirkung entfalten. Am nächsten Morgen kann wie gewohnt geduscht werden.
Je nach Produkt und persönlicher Schweißbildung ist später außerdem nicht unbedingt eine tägliche Anwendung notwendig. Sobald die gewünschte Wirkung erreicht wurde, kann bei einigen Antitranspiranten pausiert werden, bis die Schweißbildung wieder zunimmt.
Viel hilft beim Antitranspirant nicht unbedingt viel
Wer besonders stark schwitzt, sollte jedoch nicht einfach möglichst große Mengen verwenden. Bei Antitranspiranten gilt vielmehr: sparsam und gezielt auftragen. Eine zu großzügige Anwendung kann die Haut unnötig reizen.
Auch unmittelbar nach einer Achselrasur ist Vorsicht angesagt. Sweat-Off empfiehlt bei entsprechenden Produkten beispielsweise, mindestens 24 Stunden zwischen Haarentfernung und Anwendung verstreichen zu lassen. Auf gereizter oder verletzter Haut sollte ein Antitranspirant ebenfalls nicht verwendet werden.
Auch Kleidung kann Schweißflecken kaschieren
Neben Antitranspiranten lässt sich auch beim Outfit etwas tricksen. Besonders auf grauen oder hellblauen Oberteilen werden feuchte Stellen schnell sichtbar. Schwarze, weiße oder gemusterte Shirts können Schweißflecken dagegen weniger auffällig erscheinen lassen.
Locker sitzende und atmungsaktive Kleidung kann zusätzlich helfen, einen Hitzestau am Körper zu vermeiden. Wer bei einem wichtigen Termin auf Nummer sicher gehen möchte, kann außerdem spezielle Achselpads verwenden. Diese werden von innen an der Kleidung befestigt und sollen Feuchtigkeit aufnehmen.
Ganz verhindern sollte man das Schwitzen allerdings nicht am gesamten Körper – schließlich erfüllt es eine wichtige Funktion bei der Temperaturregulation. Wer jedoch besonders unter sichtbaren Schweißflecken an einzelnen Körperstellen leidet, kann mit einem passenden Antitranspirant gezielt dagegen vorgehen.
Und genau dabei lohnt sich ein Blick auf die Verpackung: Denn obwohl Deo und Antitranspirant im Badezimmer häufig direkt nebeneinander stehen, machen sie längst nicht dasselbe.















































