Fußballerin Missy Bo Kearns hatte erst kürzlich ihre Schwangerschaft bekannt gegeben. Dann verlor sie jedoch ihr Baby. Doch es folgte gleich noch eine weitere Schocknachricht: Sie litt an einer lebensgefährlichen Blutvergiftung.
Die englische Fußballnationalspielerin Missy Bo Kearns (25) hat eine schwere Tragödie hinter sich. Die 25-Jährige verlor ihr Baby und hat nun erstmals über ihre Fehlgeburt gesprochen.
„Wir mussten drei, vier Tage lang die Hölle im Krankenhaus in Birmingham durchmachen“, sagt Missy Bo Kearns in einem Interview mit dem Sender ITV News. Und weiter: „Ich glaube, wir haben erst jetzt richtig verstanden, was wir alles durchgemacht haben.“
Die Fußballerin befand sich auf dem Trainingsgelände ihres Klubs Aston Villa, als sie plötzlich Schüttelfrost bekam und Fieber von 42 Grad entwickelte. Umgehend wurde die Mittelfeldspielerin in ein Krankenhaus gebracht. Dort erhielt Missy Bo Kearns gleich zwei niederschmetternde Diagnosen: Sie verlor nicht nur ihr ungeborenes Baby, sondern litt auch an einer lebensgefährlichen Sepsis – also einer Blutvergiftung.
„Dort erfuhren wir sofort, dass wir das Baby verloren hatten“
„Ich hatte 42 Grad Fieber und zitterte am ganzen Körper. Wir fuhren ins Krankenhaus, und dort erfuhren wir sofort, dass wir das Baby verloren hatten“, so Missy Bo Kearns. Sie fügte hinzu: „Es war ein Schock. Mein ganzes Leben veränderte sich von einem Moment auf den anderen.“
Sie sei der Teamärztin sehr dankbar, die sie ins Krankenhaus überwiesen habe. Die Kickerin ist überzeugt, dass die Ärzte ihr Leben gerettet haben: „Ich bin den Ärzten hier bei Villa so dankbar, denn wäre ich an dem Tag zu Hause gewesen und hätte meine Mutter angerufen und gesagt: ‚Ich fühle mich etwas erkältet‘, hätten wahrscheinlich alle nur gesagt: ‚Schlaf dich aus‘ oder so.“
Die Mittelfeldspielerin von Aston Villa und ihr Partner Liam Walsh, der bei Luton Town unter Vertrag steht, hatten die Schwangerschaft am 1. März öffentlich gemacht. Für die „Lionesses“ absolvierte sie drei Länderspiele und begann ihre Karriere beim FC Liverpool.
















































