Anfang März gibt es in manchen Regionen ein besonderes Spektakel. Denn es findet eine totale Mondfinsternis statt. Es gibt aber einen Haken: Europa geht dabei leer aus.
Es ist die einzige Mondfinsternis in diesem Jahr: Am 3. März wandert der Mond komplett durch den Kernschatten der Erde. Der Himmel ist dann knallrot – das Natur-Phänomen wird auch „Blutmond“ genannt. Das Spektakel ist rund sechs Stunden zu sehen.
In Europa geht man jedoch leer aus. Denn hier ist die Mondfinsternis nicht zu sehen. Auch in Afrika und weiten Teilen des Nahen Ostens bekommt man nichts von dem Spektakel mit. Stattdessen müsste man in die östlichen Teile Asiens, nach Australien oder Neuseeland. Auch im Pazifikraum und in Teilen des westlichen Nordamerikas ist die Mondfinsternis sichtbar.
Wann ist die nächste Mondfinsternis in Deutschland?
Bis zur nächsten Mondfinsternis in Deutschland dauert es gar nicht mal so lange. Denn immerhin kommt es zu einer partiellen, fast totalen Mondfinsternis – und diese lässt sich auch in Mitteleuropa bestaunen. Diese ist nämlich am 28. August 2026. Wer die Mondfinsternis jedoch sehen will, muss früh aufstehen. Denn diese findet vor dem Sonnenaufgang um 4.30 Uhr MEZ statt. Die nächste totale Mondfinsternis ist am 31. Dezember 2028.
Das sollte man bei einer Mondfinsternis beachten
Um eine Mondfinsternis perfekt zu sehen, sollte die Umgebung bedacht gewählt werden. Wichtig dabei ist, dass der jeweilige Standort eine dunkle Umgebung hat und beispielsweise nicht von Straßenlaternen umgeben ist. Ein Fernglas oder kleines Teleskop verstärkt das Erlebnis. Ein Stativ für die Kamera ist empfehlenswert, aber kein Muss.
Die Mondfinsternis findet meist in den frühen Morgenstunden oder nachts statt. Da man über einen längeren Zeitraum steht oder sitzt, sind warme Kleidung sowie eine Thermoskanne mit warmen Getränken empfehlenswert. Im Gegensatz zu einer Sonnenfinsternis müssen die Augen bei einer Mondfinsternis nicht geschützt werden. Denn dabei wird nur Sonnenlicht reflektiert und ist mit bloßem Auge sichtbar. Der Mond wirkt während der Hauptphasen oft dunkler als sonst – was das Beobachten sogar angenehmer macht.


















































