Ein Date mit großen Erwartungen endete in einer unfassbaren Tragödie. Schauspieler Michael Barron lernt in der Dating-App „Grindr“ einen Mann kennen und trifft ihn schnell. Kurze Zeit später ist der 38-Jährige tot.
Bekannt war Michael Barron aus den Serien „Hollyoaks“ und „Emmerdale“. Nach einer brutalen Sex-Begegnung im Jahr 2025 ist der Schauspieler im Alter von nur 38 Jahren verstorben. Der Fall landete vor Gericht – jetzt wurde ein Urteil gesprochen.
Das Minshull Street Crown Court in Manchester befand seinen Liebhaber wegen vorsätzlicher Strangulation für schuldig und verurteilte ihn zu vier Jahren Haft. Zudem soll er ihm schwere Körperverletzungen zugefügt haben. Jedoch wurde er vom schweren Vorwurf des Totschlags freigesprochen.
„Baxter (Der Liebhaber, Anm. d. R.) zeigte keinerlei Rücksicht auf Michaels Wohlergehen und stellte stattdessen seine eigenen Interessen über die Alarmierung der Rettungsdienste“, teilte die Polizei in einem Statement mit. Der Angeklagte habe nach der Tat zudem gegoogelt: „Wenn du versehentlich jemanden durch Erwürgen beim Sex tötest, musst du dann ins Gefängnis?“ Vor den Geschworenen sagte er außerdem: „Ich habe das nie als gefährliche Aktivität angesehen. Ich habe noch nie jemanden verletzt, wenn ich gewürgt habe.“
Hintergrund: Die beiden haben sich über die Dating-App „Grindr“ kennengelernt. Dabei sprechen sie auch über ihre Vorlieben – von Folter bis hin zu Gewalt. Sowohl Michael Barron als auch sein Liebhaber gehörten der BDSM-Community an. Es handelt sich dabei um Geschlechtsverkehr mit Dominanz und Unterwerfung.
Bei dem Date wurde Michael Barron mit einem Seil ganze 30 Minuten lang gewürgt. Die Würgeattacke war so heftig, dass Knochen und Knorpel in seinem Hals gebrochen wurden. Sein Gehirn wurde nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt – ein tödlicher Herzstillstand war die dramatische Folge.
Familie trauert um toten Schauspieler
„Der tragische Verlust von Michael hat unsere Familie zutiefst erschüttert und eine Lücke hinterlassen, die niemals gefüllt werden kann“, teilten seine Angehörigen in einem Statement mit. Er sei „voller Lebensfreude, Liebe und Ehrgeiz“ und eine „starke Persönlichkeit“ gewesen.
Der Schauspieler wuchs in Irland auf – was aufgrund seiner sexuellen Orientierung nicht immer einfach war. „Doch anstatt sich zu verstecken, lebte Michael offen und stolz zu seiner Identität. Seine Selbstakzeptanz ebnete vielen anderen in der LGBT-Community den Weg“, erklärt seine Familie.


















































