Im Eishockeyturnier bei Olympia kommt es plötzlich zu einer politisch brisanten Szene. Als Zuschauer eine Flagge von Grönland hochhalten, kommt es zu einer eindringlichen Forderung.
Der Streit um Grönland sorgt schon seit Monaten für Schlagzeilen. Denn US-Präsident Donald Trump hat großes Interesse daran, die Arktis-Insel übernehmen zu wollen. Grönland gehört als Territorium zum Königreich Dänemark.
Im olympischen Eishockey-Duell zwischen den USA und Dänemark sorgt eine Szene für Schlagzeilen. Fans haben während des Spiels eine Grönland-Flagge hochgehalten und wollten somit Solidarität mit der autonomen Insel ausdrücken. Zudem wollen sie auch ihren Unmut über US-Präsident Donald Trump ausdrücken.
„Ich denke, die Botschaft ist angekommen“
„Als Europäer war es für uns wichtig, dieses Symbol zu zeigen als Symbol der europäischen Einheit, dass wir Grönland unterstützen“, erklärte ein Fan gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Vom Hallenpersonal wurden sie jedoch aufgefordert, die rot-weißen Fahnen nicht mehr hochzuhalten. „Er sagte, dies sei aus Sicherheitsgründen, weil es aggressive amerikanische Menschen geben könnte“, erklärte der Zuschauer. Der Aufforderung sind sie jedoch nachgekommen: „Ich denke, die Botschaft ist angekommen.“
Die Fahnen sorgten für viel Aufmerksamkeit und wurden auch im Fernsehen gezeigt. Hintergrund sind die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Grönland. Die Arktis-Insel ist bei den Olympischen Spielen nicht mit einem eigenen Team vertreten. Grönland-Athleten gingen für Dänemark an den Start – dazu zählen etwa die Biathlon-Geschwister Ukaleq und Sondre Slettemark.
Die USA gingen als Favorit in die Eishockey-Partie und haben letztendlich mit 6:3 gewonnen. Für die Spieler selbst spielen politische Debatten bei dem Turnier keine Rolle. „Wir haben es nicht mal gesehen“, erklärt Dänemarks Kapitän Jesper Jensen Aabo. „Wir wollten nur ein Hockeyspiel gegen ein Weltklasse-Team gewinnen“, lässt er weiter verlauten.
















































