Kostete eine kleine Krabbe ihr das Leben? Food-Influencerin Emma Amit hat mit Bekannten nahe Puerto Princesa mehrere Krabben und andere Meerestiere gesammelt – darunter auch die sogenannte Teufelskrabbe. Nach dem Verzehr ist die 51-Jährige verstorben.
In einem Mangrovenwald nahe ihres Hauses in Puerto Princesa (Philippinen) ging Emma Amit mit mehreren Freunden auf die Suche nach etwas Essbarem, wie der Nachrichtensender ABC-ASN meldet. Sie sammelten Krabben und andere Meerestiere. In einem großen Topf über dem Feuer haben sie die Tiere zubereitet. Ein Video davon hat die Food-Influencerin noch am selben Tag hochgeladen – darauf ist auch zu sehen, wie sie die Krabben verzehrt.
Der Verzehr einer Teufelskrabbe endete für Emma Amit tödlich
Doch nach dem Verzehr einer Teufelskrabbe verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand innerhalb kürzester Zeit dramatisch. Unter anderem wurde sie mit heftigen Krämpfen in ein Krankenhaus eingeliefert. Zudem wurde sie bewusstlos und ihre Lippen verfärbten sich dunkelblau.
Emma Amit ist dann rund einen Tag später im Krankenhaus verstorben. Laut den Behörden enthielt das Tier, welches die Food-Influencerin verspeiste, giftige Substanzen. Die sogenannte Teufelskrabbe enthält die Nervengifte wie Tetrodotoxin und Saxitoxin. Diese können sich auf das Nervensystem auswirken – und im schlimmsten Fall tödlich verlaufen. Die Vergiftung beim Verzehr dieser Krabbe sei extrem hoch. Teufelskrabben leben vor allem in den Korallenriffen des Indopazifiks.
Menschen, welche eine Teufelskrabbe verzehrt haben, zeigen unter anderem Erbrechen, Bauchschmerzen, Taubheitsgefühle, Kopfschmerzen, Schwindel oder Atembeschwerden. Eine Vergiftung kann zum Atemstillstand führen – rund 50 Prozent der Fälle verlaufen tödlich.
Laddy Gemang von den zuständigen Behörden erklärt: „Das ist wirklich traurig, denn sie hätten es wissen müssen. Sie und ihr Mann sind beide Fischer. Sie leben am Meer, daher weiß ich, dass sie von dieser Teufelskrabbe wussten, die giftig ist. Warum hat sie sie also gegessen? Das ist es, was mich so ratlos macht.“


















































