16 Jahre entkam ein 44-jähriger Slowake der Justiz. Doch ausgerechnet bei Olympia klickten jetzt die Handschellen. Statt ins Stadion kam er ins Gefängnis.
Nach 16 Jahren auf der Flucht ist ein 44-Jähriger bei den olympischen Winterspielen in Italien festgenommen worden, wie „Daily Mail“ berichtet. Gegen den Slowaken lag ein Haftbefehl der italienischen Staatsanwaltschaft vor.
Trotz Eintrags auf der Fahndungsliste sei er nach Italien gereist, um die slowakische Eishockey-Nationalmannschaft an den Winterspielen zu unterstützen. Der Fan-Trip wurde für ihn nun zum Verhängnis.
Nach 16 Jahren wird gesuchter Dieb bei Olympia festgenommen
Der Slowake wollte in seiner Unterkunft am Stadtrand einchecken. Doch dann schlug das Fahndungssystem plötzlich Alarm. Noch bevor er das Stadion erreichte, um das Olympia-Eishockeyspiel zwischen der Slowakei und Finnland live im Stadion zu erleben, rückten die Carabinieri und es klickten die Handschellen. Wegen mehrerer Ladendiebstähle im Jahr 2010 muss er noch eine Haftstrafe von elf Monaten und sieben Tagen verbüßen.
Aus sportlicher Sicht lief der Abend für die Slowakei sehr erfolgreich: Das Team gewann in der Santagiulia Arena in Mailand sein erstes Gruppenspiel mit 4:1 gegen Finnland. Es ist ein Überraschungserfolg über den zuvor klar favorisierten Titelverteidiger Finnland. Während die Finnen die Kontrolle über das Spiel übernahmen, schlug die Slowakei eiskalt zu. Doch davon dürfte der 44-Jährige hinter schwedischen Gardinen nichts mitbekommen haben.
















































