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Die Nachrichten des Tages am 05.06.25
Neue NATO-Ziele: Boris Pistorius will bis zu 60.000 zusätzliche Soldaten
Die NATO will ihre Verteidigungsfähigkeiten massiv ausbauen. Die Bundeswehr kämpft weiter mit einer großen Personalnot. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bis zu 60.000 zusätzliche Soldaten. „Wir gehen davon aus – das ist aber auch nur eine Daumengröße, um es klar zu sagen – dass wir rund 50.000 bis 60.000 Soldatinnen und Soldaten in den stehenden Streitkräften mehr brauchen als heute. Und gleichzeitig wird sich die Frage natürlich stellen: Reicht der neue Wehrdienst aus über die nächsten Jahre?“, erklärte er in Brüssel. Generalsekretär Mark Rutte hatte im Vorfeld gesagt: „Wir benötigen mehr Ressourcen, Truppen und Fähigkeiten, um auf jede Bedrohung vorbereitet zu sein und unsere kollektiven Verteidigungspläne vollständig umzusetzen.“
Unwetter im Süden: Ryanair-Maschine gerät in Turbulenzen – acht Verletzte
Heftige Unwetter sorgten im Süden Deutschlands für Chaos. Am bayrischen Flughafen Memmingen musste ein Ryanair-Flugzeug mit 185 Insassen sogar eine Sicherheitslandung einleiten. Acht Passagiere erlitten Verletzungen, als die Maschine in heftige Turbulenzen geriet. Im Norden Oberbayerns und in der Oberpfalz gab es jeweils etwa 50 Feuerwehreinsätze wegen des Unwetters. Das Campus-Fest in Regensburg musste abgesagt werden. Das Spiel in der Nationals League zwischen Deutschland und Portugal wurde in München rund zehn Minuten später angepfiffen.
Nations League: Cristiano Ronaldo zerschießt Deutschlands Titel-Traum
Deutschlands Traum vom Titel in der Nations League ist nach einer schwachen Leistung ausgeträumt. Cristiano Ronaldo schoss mit seinem 2:1-Siegtor die Portugiesen ins Finale. Bundestrainer Julian Nagelsmann sagte nach dem Spiel im ARD-Interview: „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit hergegeben, waren nicht zu hundert Prozent wach und hatten defensiv auch nicht die Galligkeit der letzten Monate. Es war aber eine gute Lehre für uns, wir können gegen solche Teams nicht mithalten, wenn nicht alle bei hundert Prozent sind. Es lag nicht an den vielen Ausfällen, das wäre mir zu einfach. Wir sind einfach nicht an unser Leistungs-Peak gekommen.“ Auch Kapitän Joshua Kimmich übte Selbstkritik: „Die Niederlage tut sehr weh, aber sie war verdient. Wir sind heute überhaupt nicht an unser Top-Level zu kommen, nach dem 1:0 haben wir dann komplett aufgehört, Fußball zu spielen. Insgesamt waren wir mit Ball viel zu fahrlässig und fehleranfällig, gegen den Ball haben wir viel zu wenig Energie auf den Platz gebracht. Aber jetzt geht es am Sonntag um die richtige Reaktion nach so einer schwachen Leistung.“










































