Er stand seit vielen Jahren für Pornos vor der Kamera und arbeitete auch als Regisseur. Nun ist der schwule Erotikstar Tim Kruger im Alter von nur 44 Jahren verstorben.
Tim Kruger zählte zu einer der bekanntesten schwulen Pornostars in Deutschland. Nun starb er im Alter von 44 Jahren. Es gebe keine Hinweise auf Fremdeinwirkung oder Suizid. Auch Drogen oder andere Substanzen haben demnach keine Rolle gespielt. Der Tod wurde durch einen tragischen Unfall in Barcelona verursacht.
Emotionale Worte von seinem Freund
Die traurige Todesnachricht bestätigten sowohl sein Freund als auch seine Produktionsfirma. „Für die Öffentlichkeit war er der ultimative rothaarige Pornostar; für mich war er ein süßer, fürsorglicher Partner, mit dem ich über 20 Jahre lang zusammen war“, teilte sein Freund auf der Plattform X auf dem Kanal „timtales_com“ mit. „Tims Tod war ein tragischer, aber einfacher Unfall zu Hause. Es waren weder Drogen im Spiel, noch gab es Anzeichen für ein falsches Spiel oder Selbstmord“, heißt es darin weiter.
Riccardo Simonetti trauert um Tim Kruger
Der Tod von Tim Kruger, welcher mit bürgerlichen Namen Marcel Bonn hieß, löste im Netz eine riesige Trauerwelle aus. Auch Riccardo Simonetti äußerte auf Instagram seine tiefe Betroffenheit. „In den letzten Jahren bist du zu einer meiner wichtigsten Bezugspersonen geworden und ich habe immer darüber gescherzt, dass du mein Schutzengel bist. Jetzt bist du nicht mehr da und hast ein Loch in aller Herzen gerissen, die dich kannten. Denn jeder Mensch, der das Privileg hatte, dich wirklich zu kennen, hat dich geliebt“, schrieb Riccardo Simonetti.
Er schreibt weiter: „Mir werden unsere täglichen Sprachnachrichten, die einem Podcast ähneln, so sehr fehlen. […] Du bist einer der feinsten Menschen, die mir je begegnet sind und ich werde nie vergessen, wie viel Spaß ich immer mit dir hatte.“ Seinen Post beendet er mit den Worten: „Wir werden dich so sehr vermissen, dass ich gerade gar nicht weiß, wie es ohne dich weitergehen soll.“
Tim Kruger war ab 2006 in zahlreichen schwulenpornografischen Filmen zu sehen. Ab dem Jahr 2014 führte er auch Regie. Zweimal war er für den GayVN Award nominiert. Der Preis soll die Arbeit der schwulen Pornofilmindustrie würdigen.


















































