Im Dschungelcamp kämpft Gil Ofarim nach dem Davidstern-Skandal um einen Neuanfang. Nun hat sich sein Anwalt Alexander Stevens zu Wort gemeldet und enthüllt neue Details.
Am Dienstagabend entschuldigte sich Gil Ofarim (43) „bei den Bürgern von Leipzig“. Aber sonst schweigt Gil Ofarim zum Davidstern-Skandal im Dschungelcamp und beruft sich dabei immer auf eine „Verschwiegenheitserklärung“. Dafür hat jemand anderes gesprochen – und zwar überraschend sein Anwalt Dr. Alexander Stevens.
Im Jahr 2021 hatte Gil Ofarim ein Video vor einem Leipziger Hotel gemacht. Dort hatte er behauptet, dass ihn ein Mitarbeiter des Hotels antisemitisch beleidigt habe. Der Mann soll ihn angeblich aufgefordert haben, seine Davidstern-Kette abzulegen. Wie sich später herausstellte: Das entsprach nicht der Wahrheit. Ein Geständnis legte der Musiker später vor Gericht ab.
Nach dem Geständnis wurde das Verfahren im Jahr 2023 gegen eine Zahlung von 10.000 Euro eingestellt. Das Geld ging an die israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig und an den Trägerverein des Hauses der Wannseekonferenz. Der Musiker zahlte verspätet – und musste dafür auch Gitarren und Schmuck verkaufen. Gil Ofarim gilt demnach als nicht vorbestraft, da er nicht verurteilt wurde.
Gil Ofarim will 40.000 Euro an den Hotelmitarbeiter zahlen
Und nicht nur das: Gil Ofarim hatte dem Hotelmitarbeiter ein Schmerzensgeld in Aussicht gestellt und verpflichtete sich, diese Summe zu zahlen. Die Höhe beträgt 40.000 Euro. Das Geld konnte Gil Ofarim damals nicht aufbringen und die Überweisung steht noch immer aus – und das Schmerzensgeld soll er nun von seiner Dschungelcamp-Gage bezahlen!
„Geld, was er zu diesem Zeitpunkt nicht hatte“
„Er hat dem Hotelmitarbeiter ein angemessenes, aber durchaus üppiges Schmerzensgeld in Aussicht gestellt und sich verpflichtet, es zu bezahlen. (…) Es waren 40.000 Euro – und das ist Geld, was er zu diesem Zeitpunkt nicht hatte. Jetzt kann man eins und eins zusammenzählen, warum dieses Dschungelcamp nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein kann“, erklärt sein Strafverteidiger Dr. Alexander Stevens bei Instagram.
Auch das Missverständnis um die angebliche „Verschwiegenheitserklärung“ wurde aufgeklärt. Denn laut dem Rechtsanwalt Daniel Baumgärtner, welcher den Hotelmitarbeiter vertrete, gebe es eine solche Erklärung gar nicht. Alexander Stevens hat jetzt offenbart, dass es sich dabei um eine Unterlassungserklärung handelt – diese habe Gil Ofarim im Dschungelcamp gemeint.


















































