In den 60er Jahren zählte Abi Ofarim zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten in der Musikbranche. Im Jahr 2018 verstarb der Musiker im Alter von 80 Jahren. Was war eigentlich die Todesursache?
Der berühmte Musiker und Vater von Gil Ofarim (43) verstarb im Jahr 2018. Abi Ofarim, mit bürgerlichem Namen Abraham Reichstadt, erlag in München einer schweren Krankheit. Kurz nach seinem Tod wurde das von seinem Umfeld bestätigt.
Abi Ofarim starb nach einer langen Krankheit
Welche Krankheit er jedoch genau hatte, ist nicht bekannt. Bereits in den Jahren zuvor hatte Abi Ofarim mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen: Er sei Anfang 2017 aufgrund einer Lungenentzündung in ein künstliches Koma versetzt worden. Er habe sich davon aber wieder erholt.
Kurz vor seinem Tod im Jahr 2018 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand dramatisch – deshalb kam der Tod von Abi Ofarim für die Angehörigen nicht überraschend, aber dennoch war es ein schmerzlicher Verlust. Besonders schwer war der Tod für Gil Ofarim. Er hatte ein enges Verhältnis zu seinem Vater – auch, wenn er manchmal als schwieriger Charakter beschrieben wurde.
Bekannt geworden ist Abi Ofarim mit dem Gesangsduo Esther & Abi Ofarim. Gemeinsam mit Esther Ofarim feierte er in den 1960er Jahren riesige Erfolge – zu dieser Zeit waren sie bereits ein Liebespaar. Ihr erster Auftritt fand im hebräischen Theaterklub am israelischen Nationaltheater Habimah in Tel Aviv statt. Mit dem Hit „Cinderella Rockefella“ stürmte das Duo die Charts. Später waren sie auch in diversen Hitparaden vertreten.
„Wir waren Nummer eins auf der Chart List der BBC, überall konnte man uns hören, auch in Jordanien, im Libanon. Aber Israel hat uns nicht gespielt. Unser Erfolg in Deutschland passte manchen Leuten mit der Nummer auf dem Arm nicht. Und ich muss sagen, ich verstehe das“, sagte Abi Ofarim damals laut der „Jüdischen Allgemeinen“. „Israel ist meine Heimat und München mein Zuhause“, so der Musiker. Sein Leben war teilweise auch geprägt von persönlichen oder finanziellen Krisen – dennoch galt er als Pionier im Musikbusiness.
Ende der 1960er Jahre war Abi Ofarim mit der Schauspielerin Iris Berben liiert. 1971 wurde ihr Sohn Oliver Berben geboren. Später ging Abi Ofarim kurzzeitig nach London, anschließend nach München. Sandra Ofarim war seine dritte Frau. Aus dieser Ehe stammen die Söhne Gil und Tal, welche ebenfalls Musiker sind. Sandra selbst meidet die Öffentlichkeit und zeigt sich kaum vor Kameras. Manchmal kommt das aber doch vor: So saß sie neben Gils Bruder Tal im Publikum, als ihr Sohn im Jahr 2017 mit Profitänzerin Ekaterina Leonova „Let’s Dance“ gewann.

















































