In einigen Bundesländern wird an diesem Donnerstag Fronleichnam gefeiert. Doch Outdoor-Aktivitäten gestalten sich schwierig. Denn es drohen heftige Unwetter – der Wetterdienst warnt sogar vor Tornados.
Ein Atlantik-Tief bringt feuchte Luftmassen von Schottland nach Deutschland. Vor allem in der Nordwesthälfte und im Süden Deutschlands drohen teilweise schwere Gewitter mit Hagel und Sturmböen. Sogar Tornados schließt der Deutsche Wetterdienst (DWD) nicht aus.
Auf der Website des DWD heißt es: „Heute im Tagesverlauf von Südwesten verbreitet Schauer und teils kräftige Gewitter. Dabei häufig stürmische Böen und Sturmböen zwischen 65 und 80 km/h (Bft 8-9), vereinzelt auch schwere Sturmböen um 90 km/h (Bft 10) möglich. Zudem kleinkörniger Hagel und lokal Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit. Einzelne stärkere Entwicklungen (UNWETTER) mit Orkanböen bis 120 km/h (Bft 12) und kurzlebigen Tornados nicht ausgeschlossen! Im Südosten deutlich geringere Schauer- und Gewitterneigung, aber auch dort am späten Nachmittag und Abend einzelne kräftige Gewitter mit ähnlichen Begleiterscheinungen möglich.“
„Wir haben eine ungewöhnlich energiegeladene Atmosphäre“
Diplom-Meteorologe Peter Hartmann vom Deutschen Wetterdienst sagt in der „Bild“: „Wir haben eine ungewöhnlich energiegeladene Atmosphäre. Am Donnerstagnachmittag kann es im Flachland zu schweren Sturmböen und orkanartigen Böen bis hin zu Tornados kommen. Und zwar in Niedersachsen, NRW, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.“
Bevor die Unwetter drohen, wird es mit bis zu 26 Grad noch einmal angenehm warm. In der Nacht zum Freitag sollen die Gewitter dann nachlassen. Am Freitag erwarten die Meteorologen einen Mix aus Sonne und Wolken.


















































