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Die Nachrichten des Tages am 07.07.26
Nach WM-Skandal um Rot-Sperre: Nun meldet sich Folarin Balogun zu Wort
Das Eingreifen des Weißen Hauses hatte weltweit für Empörung gesorgt. Nach dem umstrittenen Fifa-Beschluss, die Sperre von Folarin Balogun (25) nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump (80) und Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) überraschend zur Bewährung auszusetzen, war die Kritik riesig. Sportlich folgte nun jedoch die Antwort auf dem Platz: Belgien setzte sich im WM-Achtelfinale deutlich mit 4:1 gegen die USA durch und zog ins Viertelfinale ein. Nach dem Schlusspfiff kam es zu einer bemerkenswerten Szene. Folarin Balogun ging direkt auf Belgiens Nationaltrainer Rudi Garcia (62) zu, suchte das persönliche Gespräch und wurde von dem Franzosen in den Arm genommen. Garcia stellte anschließend klar, dass er den Stürmer nicht für die Kontroverse verantwortlich mache: „Er kam, um mit mir zu sprechen. Das hat mir wirklich gut gefallen. Es ist nicht seine Schuld. Ihn trifft keine Schuld – das habe ich ihm auch gesagt. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass er zu mir gekommen ist. Ich schätze diesen Spieler.“ Auch Folarin Balogun selbst äußerte sich nach der Partie erstmals zu den Diskussionen um seine Spielberechtigung. Der Angreifer räumte ein, dass eine Sperre nach einer Roten Karte grundsätzlich der normale Ablauf sei: „Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird.“ Gleichzeitig betonte er, dass er die Entscheidungen des Weltverbands in beiden Fällen akzeptiert habe: „Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die Rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann.“
Debatte um mehr Ladenöffnungen an Sonntagen
Die geplante Ausweitung der Sonntagsöffnungszeiten für Bäckereien und Konditoreien sorgt für eine neue Debatte über die Öffnungszeiten des Einzelhandels. Nun werden Forderungen laut, das bisherige Sonntagsöffnungsverbot deutlich zu lockern und Geschäften künftig mehr Freiheiten einzuräumen. Rückenwind kommt aus dem Wirtschaftsausschuss des Bundestags. Dessen Vorsitzender Christian von Stetten sprach sich gegenüber der Bild-Zeitung für umfassendere Regelungen aus. „Der Bundestag entscheidet über die Sonntagsarbeitszeiten und die Bundesländer über die Sonntagsöffnungszeiten“, erklärte der CDU-Politiker. „In beiden Fällen bin ich für eine großzügige Ausweitung der bisherigen Regelungen.“ In den meisten Ländern wurden die Vorgaben inzwischen gelockert, sodass Geschäfte an Werktagen rund um die Uhr geöffnet haben dürfen. Eine Ausnahme bilden lediglich Bayern und das Saarland. Dort gelten weiterhin Regelungen, die sich an der früheren bundesweiten Rechtslage orientieren und eine Schließung der Läden um 20 Uhr vorsehen. An Sonn- und Feiertagen dürfen Geschäfte bundesweit bislang nur in eng begrenzten Ausnahmefällen öffnen, etwa an gesetzlich festgelegten verkaufsoffenen Sonntagen. Doch auch diese Regelung könnte nach Ansicht einiger Politiker künftig gelockert werden. So sprach sich unter anderem FDP-Chef Wolfgang Kubicki ebenfalls dafür aus, die Ladenöffnungszeiten an Sonntagen freizugeben. Kritik an den Plänen kommt jedoch von den Gewerkschaften.
Deutscher (60) ertrinkt auf Mallorca – obwohl neben ihm Tausende Menschen im Wasser stehen
Ein tragischer Badeunfall hat sich am beliebten Naturstrand Es Trenc auf Mallorca ereignet. Ein 60 Jahre alter Urlauber aus Deutschland kam dort ums Leben – und das nur wenige Meter von einer großen Protestaktion entfernt, an der Tausende Menschen beteiligt waren. Nach Informationen der „Mallorca Zeitung“ ereignete sich das Unglück am Sonntag. Zeitgleich hatten sich zahlreiche Demonstranten im Meer versammelt, um mit einer langen Menschenkette gegen geplante Bauprojekte und für den Erhalt der Küstenlandschaft zu protestieren. Während der Aktion befand sich auch der deutsche Urlauber im Wasser, wo er offenbar in eine lebensbedrohliche Situation geriet. Da die Teilnehmer der Demonstration eng nebeneinander im Meer standen, blieb der Notfall zunächst unbemerkt. Erst als der Mann regungslos im Wasser entdeckt wurde, eilten Helfer zu ihm. Rettungskräfte versuchten noch, den 60-Jährigen zu reanimieren, doch jede Hilfe kam zu spät. Der Deutsche starb noch am Strand.










































