Die deutsche Outdoor-Influencerin und Bergführerin Laura Viktoria Härtig ist tot. Die 30-Jährige aus Bayern ist am Montag in einer Klinik verstorben.
Die Bergsport-Szene trauert um Laura Viktoria Härtig. Die aus Bayern stammende Outdoor-Influencerin ist im Alter von nur 30 Jahren verstorben. Wie mehrere Medien berichten, erlag sie am Montag in einer Klinik im oberbayerischen Murnau den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls.
Zu dem tragischen Unglück war es bereits am 23. Juni in den Dolomiten gekommen. Auf einer Passstraße am Pordoijoch nahe Canazei im Trentino war Laura Viktoria Härtig mit ihrem Rennrad unterwegs, als es zu einem Zusammenstoß mit dem Motorrad des früheren Skirennläufers Peter Runggaldier kam. Die Kollision ereignete sich bei hoher Geschwindigkeit.
Nach dem Unfall wurde die 30-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Bozen geflogen. Dort kämpften die Ärzte zunächst um ihr Leben. Im weiteren Verlauf wurde sie zur Behandlung in eine Spezialklinik nach Murnau in Bayern verlegt. Rund drei Wochen nach dem Unglück erlag Laura Viktoria Härtig dort schließlich ihren schweren Verletzungen.
Laura Viktoria Härtig hatte kurz vor dem Unglück geheiratet
Der tragische Unfall überschattete eine Zeit, die für Laura Viktoria Härtig eigentlich voller Glück sein sollte. Erst wenige Tage zuvor hatte die Influencerin in Südtirol ihrem Partner das Jawort gegeben, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Anschließend wollte das frisch verheiratete Paar seine Flitterwochen in den Dolomiten verbringen. Die Rennradtour über das Pordoijoch war Teil dieser Reise.
Auch der frühere Skirennfahrer Peter Runggaldier wurde bei der Kollision schwer verletzt. Der 57-Jährige zog sich mehrere Frakturen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Santa Chiara in Trient gebracht. Nach Angaben italienischer Medien bestand für ihn jedoch keine akute Lebensgefahr.
Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls laufen weiterhin. Ein bei Runggaldier durchgeführter Alkoholtest fiel negativ aus. Zudem ergaben erste Aussagen von Zeugen bislang keine Hinweise darauf, dass einer der Beteiligten mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein soll. Ob den Unfallbeteiligten ein Fehlverhalten anzulasten ist, müssen die weiteren Untersuchungen klären.



















































