Der Sieg von Gil Ofarim im Dschungelcamp spaltet die Nation. Auch ehemalige Kandidaten der RTL-Show melden sich zu Wort – so auch Lucy Diakovska. Die Ex-Dschungelkönigin kritisiert den Sieg des Musikers scharf.
Zahlreiche Zuschauer wollten im Vorfeld von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ die Show aufgrund der Teilnahme von Gil Ofarim (43) boykottieren. Das Gegenteil ist jedoch eingetreten: Die RTL-Show erzielte die höchste Quote seit sechs Jahren. Und nicht nur das: Gil Ofarim wurde letztendlich auch noch zum Dschungelkönig gekürt.
Die Staffel war für RTL ein riesiger Erfolg – auch deshalb, weil das Dschungelcamp wegen Gil Ofarim polarisierte. Zahlreiche Realitystars sowie ehemalige Dschungelcamper haben sich zum Sieg des Musikers kritisch geäußert.
Lucy Diakovska äußert heftige Kritik am Dschungelcamp-Sieg von Gil Ofarim
Auch Lucy Diakovska (49) zeigt sich fassungslos. „Ich versuche es seit Tagen mit mir zu vereinbaren, dass Gil gewinnen wird, denn es wurde irgendwann klar… Ich kann es aber nicht. Und es basiert nicht auf einem persönlichen Empfinden, oder Hass, oder weil ich ihn verurteile – so weit gehe ich gar nicht, aber meine Akzeptanz stockt an der Stelle“, so die ehemalige Dschungelkönigin bei Instagram.

RTL / Stefan Thoyah
Ihr größtes Problem sei der Antisemitismus-Skandal, zu welchem Gil Ofarim im Dschungelcamp weitgehend geschwiegen habe. Viele Zuschauer hätten sich eine Entschuldigung gewünscht – auch Lucy Diakovska. „Ich komme nicht damit zurecht, dass fehlende Reue, fehlende soziale Verantwortung und andere fehlende Werte am Ende so gefeiert werden. Ich möchte an der Stelle hoffen, dass dies kein einschleichender Standard für unsere Gesellschaft sein wird“, stellt die 49-Jährige klar.
Sie glaubt jedoch, dass der Dschungelcamp-Sieg die Karriere von Gil Ofarim pushen könnte: „Ansonsten, ganz emotionsfrei, wird dies die Möglichkeit für Gil sein, sich wieder an die Musik zu machen und seinen alten und neuen Fans Glück zu bringen.“ Mittlerweile ist bekannt, dass es gar keine Verschwiegenheitserklärung gab, sondern eine Unterlassungserklärung. Das bedeutet: Er darf über den Davidstern-Skandal reden – das bestätigte auch der Hotelmitarbeiter aus Leipzig in einem Interview.


















































