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Dubai-Influencer lassen ihre Tiere im Krieg zurück

Hund
iStock / milosradinovic / Symbolbild

Der Iran-Krieg weitet sich auch auf die Emirate aus. Als die ersten Raketen einschlugen, packten viele Influencer in Dubai ihre Koffer. Dabei lassen sie die zurück, welche sich nicht schützen können – und zwar ihre Haustiere. 

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Sie packten ihre Laptops, Klamotten und Luxusuhren: Zahlreiche Influencer haben Dubai aufgrund des Iran-Krieges fluchtartig verlassen. Haustiere wie Hunde und Katzen lassen sie zurück. „Hier gibt es kein staatliches Heim, das Tiere im Notfall aufnehmen könnte“, sagt Tas in der „Bild“-Zeitung, welche ihren Nachnamen nicht nennen will.

Tas versucht, sich um zurückgelassene Hunde und Katzen in Dubai zu kümmern. Es gebe in Dubai „eine regelrechte Schwemme von zurückgelassenen Haustieren“, berichtet die 18-Jährige. Unter den Menschen, die ihre Tiere zurücklassen, seien auch viele Influencer. Denn der Aufwand sei zu hoch, sich um die Tiere zu kümmern. Und auch die Kosten spielen eine Rolle – die bei Influencern, welche in den sozialen Netzwerken mit ihrem Geld sonst angeben und im Protz leben, eigentlich kein Problem sein dürften.

„Manche fahren einfach los und lassen dann das Tier zurück“

„Dabei kostet es zum Beispiel nur rund 100 Euro, wenn man ein Tier im Flieger nach Deutschland mitnehmen will“, sagt Tas. Jedoch benötige man auch einen Haustierpass und Impfnachweise – offenbar zu viel für einige Influencer. Die meisten gehen in den Oman – doch dort wird eine gültige Tollwut-Impfung verlangt. Und das benötigt Zeit: „Die Blutwerte brauchen zwei bis drei Wochen – manche fahren einfach los und lassen dann das Tier zurück.“

Tas habe auch angeboten, sie bei den Reisedokumenten zu unterstützen. Das traurige Fazit lautet jedoch: „Aber die wollen einfach nicht.“ Einige Tiere werden auf der Straße zurückgelassen oder die Besitzer binden ihren (ehemaligen) besten Freund an einen Laternenpfahl fest. Es gibt aber auch Fälle, in denen Tiere in verschlossenen Häusern zurückgelassen werden – dort haben Hunde oder Katzen kaum Überlebenschancen und sterben qualvoll. Sie gehören zu den vielen „stillen“ Opfern des Konflikts, die plötzlich vergessen wurden.

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