Nachdem Ariel im Dschungelcamp nicht zur Prüfung angetreten ist, macht sich nicht nur nagender Hunger unter den Stars breit. Die Stimmung im Camp eskaliert. Eva rastet völlig aus. Ariel gerät immer mehr ins Abseits. An allen Ecken und Enden wird gelästert. Die Schweizerin fühlt sich ausgegrenzt.
Nach der nicht angetretenen Dschungelprüfung und dem Streit mit Eva kehrt Ariel zuerst ins Camp zurück. Unter Tränen berichtet die Schweizerin: „Ich sage es kurz und knapp. Ich bin diese Prüfung nicht angetreten. Eva hat mich als Mutter beleidigt, hat meine Erziehung in Frage gestellt, hat mein Kind ins Spiel gebracht und das ist meine persönliche Grenze.“ Die Empathie bei Nicole, Umut und Samira ist groß, tröstend wird Ariel in den Arm genommen. Doch die Stimmung kippt.
Stephen kann Ariels Entscheidung nicht verstehen: „Scheiß‘ doch drauf, was sie sagt, man muss doch dann da drüberstehen! ‚Fuck off, halt‘ die Fresse‘ und dann weiter!“ Simone legt nach: „Genau, wir haben alle Hunger und danach kannst du ihr auf die Fresse hauen!“ Eva und Gil kommen ins Camp. Es dauert nur wenige Momente, da diskutieren Eva und Ariel wieder heftigst. Dann bricht es aus Eva heraus und sie brüllt völlig außer sich: „Ich möchte nicht mehr von dir beleidigt werden. Verstehst du das? Mein Sohn hat mehr Anstand als du.“
Null-Sterne-Frust im Dschungelcamp
Null-Sterne-Frust im Camp. Von der höchsten Position im Camp lassen Simone und Patrick ihren Gefühlen über Ariel freien Lauf und es wird gelästert, was das Zeug hält. „Sie pikst jeden an“, sagt Simone. Patrick legt nach: „Sie beleidigt jeden die ganze Zeit. Aber die persönliche Grenze von anderen? Die ist ihr egal! Sie ist ein egozentrischer Mensch.“ Eva gesellt sich dazu. „Sie zieht ihr Ding durch. Sie will wieder in die Prüfung, die will ihre Showtime – und du wirst das nicht ändern können, egal was du machst“, meint Simone. Eva rät: „Du musst sie ignorieren.“
Die Stimmung ist gelöst, der Ton spitz, doch das Gespräch bleibt nicht ungehört. Am Lagerfeuer sagt Ariel zu Samira: „Schau, wie die lästern.“ Auch Hardy gesellt sich zur Lästerrunde. Eva behauptet: „Die erwartet, dass wir alle ohne Gefühle und Emotionen sind. Sie darfst du niemals angreifen, sonst bist du die größte Schande.“ Patrick ergänzt: „Dann stellt sie sich gleich wieder in die Opferrolle.“ Simone wird deutlich: „Die ist eiskalt berechnend. Du musst bei ihr aus der Schussbahn gehen. Ich habe keinen Bock, mit der Krieg zu bekommen.“ Die Gruppe wirkt amüsiert, das Lästern geht munter weiter.
Im Dschungeltelefon meldet sich Ariel zu Wort: „Eva zieht gerade alle auf ihre Seite und redet davon, sie sei reifer und weiser. Aber dann sollte sie wissen, dass man als Gruppe nicht offensichtlich laut über jemanden ablästert.“ Am Lagerfeuer platzt Ariel schließlich der Kragen. Sie fordert Simone auf, ihre Probleme direkt zu sagen: „Es ist räudig, wie ihr da oben lästert. Vier erwachsene Leute!“ Simone ruft zurück: „Es ist schwer, mit dir zu reden.“ Ariel wird lauter: „Ich finde es beschämend, was ihr macht. Ihr lästert ab und ich höre es. Das ist peinlich und bodenlos!“ Simone hält sich demonstrativ die Ohren zu.
Im Dschungeltelefon zieht Ariel ihr Fazit: „Wenn ich sehe, wie die über mich lästern, ärgere ich mich nicht, in der Dschungelprüfung nicht angetreten zu sein. Das zeigt mir deren Charakter und deren Gesicht.“ Auch Samira, die den Streit beobachtet hat, findet klare Worte: „Ich fühle mich hier wie im Zoo! Lauter Affen, die sich hier von einer Seite zur nächsten entlanghangeln.“ Sie stellt klar, dass sie Grüppchenbildung ablehnt und es nicht okay findet, wenn alle über eine Person lästern.
Ariel fühlt sich ausgegrenzt
„Heute war ein Scheißtag“, sagt Ariel zu Samira. Sie könne nicht mehr gute Miene zum bösen Spiel machen und fühle sich ausgegrenzt. „Ich habe mich nicht gut gefühlt und kenne das Gefühl von Ausgrenzung gar nicht. Ich bin froh, dass Samira da ist. Sie ist meine Bezugsperson und bestärkt mich.“ Als Samira nach Ariels im November 2025 verstorbenem Vater fragt, kommen ihr die Tränen: „Krebs. Ich realisiere das noch gar nicht. Er war der beste Mensch in meinem Leben, neben meiner Tochter.“ Samira nimmt die 22-Jährige tröstend in den Arm und sagt: „Du machst das ganz toll. Lass dir nichts anderes sagen.“
Ariel, die ihre Tochter allein erzieht, wird noch emotionaler: „So einen Vater würde ich mir für meine Tochter wünschen. Er hat alles für mich gemacht, auch als er schon schwerkrank war.“ Selbst kurz vor seinem Tod habe er sich noch um sie gekümmert. Dass er trotz gesunder Lebensweise Lungenkrebs bekam, kann Ariel nicht begreifen: „Ich verstehe es nicht, es ist so ungerecht.“ Samira betrachtet Ariels Kissen und sagt leise: „Du hast einen hübschen Papa.“ Im Dschungeltelefon erklärt sie: „Ariel kommt immer so laut und forsch rüber, aber sie ist eine verletzte, kleine, süße Seele.“
Auch Ariel findet dort Worte des Trosts: „Ich weiß, dass mein Papa mich stärkt von oben. Er war immer ein Kämpfer – und ich bin das auch!“ Als Samira bejaht, an ein Leben nach dem Tod zu glauben, schenkt das Ariel spürbar Zuversicht. Später kämpft auch Samira im Dschungeltelefon mit den Tränen: „Sie würde so gerne ihren Papa treffen. Das tut mir so leid für sie, sie ist erst 22. Ich wüsste als 32-Jährige nicht, wie ich damit umgehen soll. Es ist echt hart.“ Schließlich drückt sie Ariel erneut und versichert ihr, jederzeit für sie da zu sein.


















































