Seit Jahrzehnten lehnt Oliver aus der RTLZWEI-Sozialdoku „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ jedes Jobangebot ab und lebt lieber vom Staat. Außerdem boykottiert der Bürgergeld-Empfänger deutsche Produkte – der Grund macht fassungslos.
In der RTLZWEI-Sozialreportage „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ geht es um Menschen, welche Bürgergeld beziehen und werden in ihrem Alltag von einem Kamerateam begleitet. Statt sich einen Job zu suchen, lehnen sie sich zurück – auf Kosten des Staates. Dazu zählt auch der Protagonist Oliver.
Seit 20 Jahren lehnt Oliver jedes Jobangebot ab
Seit 20 Jahren bezieht Oliver mittlerweile Geld vom Staat. Arbeiten? Fehlanzeige! Er lehnt jedes Jobangebot vom Amt ab – eigentlich ist er gelernter Bauzeichner, jedoch hatte er seitdem nie eine feste Arbeit. Das benötigt der 55-Jährige auch nicht: „Für mich ist Hartz IV (Anmerk. d. Redaktion: Die Folgen wurden vor Einführung von Bürgergeld gedreht) ein alternativer Lebensentwurf“, meint Oliver bei „Armes Deutschland“.
„Wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, kann man das Leben mit Hartz IV genießen“
„Wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, kann man das Leben mit Hartz IV genießen“, erklärt der Protagonist. Und weiter: „Für mich hat sich Arbeiten nie gelohnt. Ich habe immer zu wenig verdient und die wirklichen Gewinne gingen an andere Leute.“
Statt Menschen sollen lieber Roboter arbeiten
Der Bürgergeld-Empfänger sorgt mit seiner Einstellung bei den Zuschauern für Kopfschütteln. Denn statt Menschen sollten lieber Roboter arbeiten: „Der Mensch sollte nicht so viel arbeiten, sondern Maschinen und Roboter sollten für uns arbeiten, damit wir unsere Freiheit genießen können!“
Oliver boykottiert deutsche Produkte: „Das Geld landet bei der kommunistischen Partei in China“
Zudem boykottiert Oliver deutsche Produkte, um die Mehrwertsteuer zu umgehen. Der Grund macht fassungslos: Die Produkte seien hier zu teuer und würde bei Parteien landen, welche ihm das Bürgergeld kürzen wollen. Stattdessen investiert der 55-Jährige lieber in Fernost. „Das Geld landet bei der kommunistischen Partei in China, was mir auch sehr wichtig ist“, meint Oliver. Das Geld sei dort „gut aufgehoben“.
Dass der Bürgergeld-Empfänger damit ein autoritäres Regime unterstützt, scheint ihn nicht zu stören. Für ihn sei nur wichtig, dass es keine Produkte aus Deutschland sind oder diese hierzulande produziert werden. Während andere Bürgergeld-Empfänger jeden Cent zweimal umdrehen müssen, legt Oliver großen Wert darauf, dass selbst sein Obst importiert wird.
Die Folge von „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ mit Oliver zeigt RTLZWEI am 27. Mai 2025 um 22.15 Uhr.


















































