Eigentlich sollte beim „HeidiFest“ ein musikalischer Höhepunkt den nächsten jagen. Doch plötzlich lief die Show anders als geplant: Schlagerlegende Katja Ebstein nutzte ihren Auftritt für einige persönliche Worte – und wollte das Mikrofon offenbar noch längst nicht wieder abgeben. Schließlich schritt Gastgeberin Heidi Klum ein.
Im Münchner Hofbräuhaus hatte Heidi Klum (53) am Donnerstagabend zahlreiche prominente Gäste versammelt. Vicky Leandros (74), Sarah Engels (33), Boney M. und sogar Pussycat-Dolls-Star Nicole Scherzinger (48) gehörten zum musikalischen Programm. Dazwischen ging es Schlag auf Schlag – viel Musik, kaum Gespräche.
Dann kam Katja Ebstein (81). Die 81-Jährige präsentierte ihren Klassiker „Wunder gibt es immer wieder“ und setzte dabei auf Live-Gesang. Doch nach dem eigentlichen Auftritt war für die Schlagerikone noch lange nicht Schluss.
Katja Ebstein übernimmt plötzlich das Wort
Statt das Mikrofon direkt wieder abzugeben, wandte sich Katja Ebstein selbst an die Menschen im Hofbräuhaus. „Liebe Grüße von Berlin nach München“, erklärte die Sängerin und erzählte anschließend, sie sei Berlinerin, inzwischen aber auch „Neu-Bayer“.
Heidi Klum wollte offenbar bereits zum nächsten Programmpunkt übergehen. Aus dem Hintergrund war die Gastgeberin mit einem Dank an Katja Ebstein zu hören. Die Sängerin ließ sich davon zunächst allerdings nicht stoppen.
Katja Ebstein schickte noch Grüße an „die Heide und Familie“, die sie in diesem Moment nicht sehen könne. Danach wurde es plötzlich ernster: „Wir wünschen uns Frieden, Kinder! Frieden!“, sagte die 81-Jährige. Viel weiter kam sie jedoch nicht mehr. Die Kamera wechselte zu Heidi Klum – und die Gastgeberin setzte ihr „HeidiFest“ fort.

„Mich würde interessieren, ob Katja Ebstein noch mehr gesagt hat“
Auch im Netz blieb die ungewöhnliche Szene nicht unbemerkt. Einige Zuschauer amüsierten sich darüber, dass Katja Ebstein kurzerhand selbst die Moderation übernommen hatte. Andere fragten sich, ob die Sängerin womöglich noch mehr sagen wollte. „Mich würde interessieren, ob Katja Ebstein noch mehr gesagt hat und es rausgeschnitten wurde“, fragte ein Nutzer auf der Plattform X, wie „t-online“ berichtet.
Ohnehin verlief das zweite „HeidiFest“ nicht komplett nach Drehbuch. Heidi Klum hatte im Vorfeld betont, dass die Veranstaltung spontaner wirken sollte. Nach der Premiere bei ProSieben im vergangenen Jahr wechselte die große Pre-Wiesn-Party 2026 zu RTL – und sorgte auch diesmal für einige Momente, über die nach der Sendung gesprochen wurde.


















































