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Krebsfrei: Thomas Gottschalk dachte nie über den Tod nach

Thomas Gottschalk
RTL / Julia Feldhagen

Es ist die Nachricht, auf die seine Fans seit Monaten gehofft haben: Thomas Gottschalk ist krebsfrei. In einem bewegenden Interview spricht der Entertainer erstmals offen darüber, warum er trotz seiner schweren Erkrankung nie Angst vor dem Tod hatte.

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Nach monatelanger Zurückhaltung hat Thomas Gottschalk (76) ein positives Gesundheitsupdate gegeben. Der Entertainer verrät, dass er aktuell als krebsfrei gilt. Die Diagnose habe das Leben von ihm und seiner Familie dennoch nachhaltig verändert.

„Wir konzentrieren uns auf uns. Und vor allen Dingen darauf, dass Thomas wirklich komplett wieder fit wird“, berichtet seine Frau Karina Mroß in der „Bild“-Zeitung. Das Thema Krankheit spiele in ihrem Alltag kaum eine Rolle: „Ich lehne das komplett ab. Kommt Zeit, kommt Rat. Mich haut nichts um. Dann werde ich reagieren, oder er wird reagieren, und fertig.“

„Es hat keinen Sinn, den Tod herbeizuzitieren oder in irgendeiner Form zu fürchten“

Auch Thomas Gottschalk macht deutlich, dass Angst für ihn nie die Oberhand gewonnen habe. Mit dem Gedanken an den Tod habe er sich nach eigenen Worten nie beschäftigt: „Es hat keinen Sinn, den Tod herbeizuzitieren oder in irgendeiner Form zu fürchten. Ich bin da entspannt, wie Karina auch. Ich habe mir nie Gedanken gemacht, wie es mit mir enden könnte.“

Im Dezember zog sich der Entertainer weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück, um sich ganz auf seine Genesung zu konzentrieren. Sein bislang letzter größerer TV-Auftritt war in der RTL-Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“.

Im Frühjahr 2025 diagnostizierten Ärzte bei Thomas Gottschalk ein seltenes Angiosarkom – eine besonders aggressive Krebsart, die Blut- oder Lymphgefäße befällt. Öffentlich machte der Entertainer seine Erkrankung jedoch erst im November 2025.

Seit der Diagnose musste sich Gottschalk zwei Operationen sowie 33 Bestrahlungen unterziehen. Darüber hinaus nimmt er an einer Studie der Kinderklinik Greifswald unter der Leitung von Professor Holger Lode teil. Im Rahmen der Behandlung erhält er eine speziell auf seine Krebsart abgestimmte Impfung. Nach eigenen Angaben hat er bereits acht der insgesamt zwölf vorgesehenen Injektionen erhalten.

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