Im KUKKSI NEWSFLASH informieren unsere Reporter von Montag bis Freitag jeden Morgen über die wichtigsten Ereignisse des Tages – von jungen Menschen für junge Menschen. So ist man immer direkt up to date! Hier erfährt man alles über die Geschehnisse aus Politik und Wirtschaft, auch Themen wie Umwelt, Tierschutz oder Sport greifen wir auf.
Die Nachrichten des Tages am 01.07.26
Grundsicherung: Drohen Kürzungen bei den Regelsätzen?
Mit dem Slogan „Wir sorgen für Gerechtigkeit“ verkündet die CDU das Ende des Bürgergelds. Über Jahre hinweg hatte die Partei die Sozialleistung scharf kritisiert – in sozialen Netzwerken, im Bundestag und während zahlreicher Wahlkämpfe. Nun ist das Bürgergeld nach 1.277 Tagen offiziell abgeschafft. An seine Stelle tritt die neue Grundsicherung. Doch die Debatte um die staatliche Unterstützung dürfte damit nicht beendet sein. Im Bundesarbeitsministerium wird derzeit an einem Gesetzentwurf gearbeitet, der die Berechnungsgrundlage für die neue Grundsicherung künftig verbindlich regeln soll. Mit dem Regelbedarfsermittlungsgesetz besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die Höhe der Regelsätze neu festzulegen und gegebenenfalls zu senken. Vertreter der Union hatten diesen Schritt in der Vergangenheit mehrfach ins Gespräch gebracht. Erst vor zwei Wochen erklärte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), die Leistungen des früheren Bürgergeldes fielen seiner Ansicht nach zu hoch aus.
Tankrabatt beendet: Sorge vor dem Preissprung um 12 Uhr
Seit dem Auslaufen des Tankrabatts müssen Autofahrer wieder mit höheren Kosten an der Zapfsäule rechnen. Bereits am Dienstag zogen die Preise für Benzin und Diesel deutlich an. Mit dem Wegfall der Steuervergünstigung wird erwartet, dass sich dieser Preisanstieg ab 12 Uhr weiter fortsetzt. Die Entlastungsmaßnahme endete in der Nacht. Eingeführt worden war sie, um die stark gestiegenen Kraftstoffpreise infolge des Iran-Kriegs in den Monaten Mai und Juni abzufedern. Durch die vorübergehende Senkung der Energiesteuer wurden Benzin und Diesel um rund 17 Cent pro Liter günstiger. Für den Bund beliefen sich die Kosten der Maßnahme auf etwa 1,6 Milliarden Euro. Nach einer Untersuchung der RWTH Aachen brachte der Tankrabatt Autofahrern im Durchschnitt eine Ersparnis von etwa zehn bis 15 Euro pro Monat. Haushalte mit geringem Einkommen profitierten hingegen lediglich mit rund drei bis vier Euro monatlich. RWTH-Forscher Aaron Praktiknjo bewertet den Tankrabatt deshalb als eine „relativ zielungenaue Maßnahme“.
Razzia wegen Tickets für Fußball-EM 2024
Im Zuge der Ermittlungen zur Fußball-EM 2024 haben Polizei und Staatsanwaltschaft mehrere Stadtverwaltungen in Deutschland durchsucht. Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe vergünstigter Eintrittskarten für das Turnier. Wie das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) mitteilte, führen die Staatsanwaltschaft Bochum und das LKA Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung. Im Fokus steht der Verdacht, dass Beschäftigte verschiedener Stadtverwaltungen Tausende EM-Tickets zu Sonderkonditionen erhalten haben. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Karten von den betroffenen Kommunen auf unterschiedliche Weise genutzt und weitergegeben.










































