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Die Nachrichten des Tages am 23.06.26
SPD will mehr Urlaub für Millionen Beschäftigte
Für Millionen Beschäftigte könnte es künftig einen zusätzlichen freien Tag geben. Im Zuge eines umfassenden Reformpakets beraten Union und SPD derzeit über verschiedene arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Nach Informationen der „Bild“ bringt die SPD-Führung dabei auch eine Ausweitung des gesetzlichen Mindesturlaubs ins Spiel. Konkret soll der gesetzliche Urlaubsanspruch für Vollzeitbeschäftigte von derzeit 20 auf 21 Arbeitstage pro Jahr steigen. Die Regelung würde vor allem Arbeitnehmer betreffen, die bislang lediglich den gesetzlichen Mindesturlaub erhalten. Von einer solchen Änderung könnten Schätzungen des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) zufolge rund vier Millionen Beschäftigte profitieren. Viele Arbeitnehmer verfügen bereits heute über mehr freie Tage, da in zahlreichen Branchen tarifvertragliche oder betriebliche Regelungen gelten. So sind in vielen Handwerksbetrieben beispielsweise 25 Urlaubstage üblich, während Beschäftigte in Bereichen wie Chemie, Handel oder Metall häufig Anspruch auf 30 Urlaubstage im Jahr haben.
WM-Chaos: Spielunterbrechung von 132 Minuten
Das WM-Duell zwischen Frankreich und dem Irak wird zu einer Partie für die Geschichtsbücher. Erst nach fast vier Stunden steht der 3:0-Erfolg des Vize-Weltmeisters fest. Matchwinner ist Kylian Mbappé (27), der gleich zweimal trifft. Beim Anpfiff um 23 Uhr deutscher Zeit rechnet allerdings noch niemand damit, dass sich die Begegnung zu einem beispiellosen WM-Marathon entwickeln würde. Die Nacht hatte es in sich: Heftige Unwetter, Starkregen und eine groß angelegte Evakuierung der Zuschauer sorgten für chaotische Zustände rund um das Lincoln Financial Field in Philadelphia. Wegen der extremen Wetterlage musste die Partie für mehr als zwei Stunden unterbrochen werden. Selbst ARD-Kommentator Tom Bartels und TV-Experte Thomas Hitzlsperger mussten ihre Plätze vorübergehend verlassen. Während der Zwangspause warteten beide Mannschaften insgesamt 102 Minuten in den Katakomben des Stadions auf grünes Licht. Erst danach durften Mbappé und seine Teamkollegen zurück auf den Rasen, wo sie sich rund 30 Minuten lang erneut aufwärmten. Nach insgesamt 132 Minuten Unterbrechung wurde die Begegnung schließlich fortgesetzt – zu diesem Zeitpunkt zeigte die Uhr in Deutschland bereits 2.01 Uhr morgens.
Musikproduzent Clive Davis gestorben
Mit seinem Gespür für außergewöhnliche Talente schrieb Clive Davis Musikgeschichte. Der Produzent und Manager ebnete zahlreichen Weltstars den Weg zum Erfolg – darunter Whitney Houston, Barry Manilow, Bruce Springsteen, Alicia Keys und Santana. Nun ist die Musiklegende im Alter von 94 Jahren gestorben. Wie mehrere US-Medien unter Berufung auf seine Familie und sein Management berichten, starb Davis in New York. Zuvor war er Medienberichten zufolge wegen Atemwegsproblemen in einem Krankenhaus behandelt worden. Gegenüber dem Musikmagazin „Rolling Stone“ erklärte seine langjährige Agentin, Davis sei „friedlich im Kreise seiner Familie und Liebsten an einer altersbedingten Krankheit“ verstorben. Clive Davis galt als einer der einflussreichsten Musikmanager und Produzenten seiner Zeit. Im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere entdeckte und förderte er zahlreiche Künstler, die später zu internationalen Superstars wurden. Neben Whitney Houston und Barry Manilow unterstützte er unter anderem Janis Joplin, Santana, Billy Joel, Patti Smith, Pink Floyd, Aerosmith, Bruce Springsteen und Alicia Keys. Mit seinem Gespür für außergewöhnliche Stimmen und Talente hinterließ er einen bleibenden Eindruck in der internationalen Musikbranche.










































