Ein Besitzer hat seine Katze in einem Tierheim in New York abgegeben. Als die Pfleger die Samtpfote sehen, sind sie fassungslos. Denn das Tier war völlig verwahrlost – der Besitzer wollte sich offenbar einfach nicht mehr um die Katze kümmern.
Was musste diese Katze nur durchmachen? Diese Frage stellten sich die Mitarbeiter eines Tierheims, als sie die Samtpfote zum ersten Mal sahen. Der Besitzer erklärte, dass er sich nicht länger um das Tier kümmern wolle. Zudem räumte er ein, dies bereits seit geraumer Zeit vernachlässigt zu haben.
„Ihr Rücken war derart verfilzt, wie wir es in einem solchen Ausmaß noch nie zuvor erlebt haben“
„Die Katze wurde in einer Plastikwanne angeliefert, in die lediglich drei kleine Löcher gestochen worden waren. Als wir hineinblickten, trauten wir unseren Augen kaum. […] Ihr Rücken war derart verfilzt, wie wir es in einem solchen Ausmaß noch nie zuvor erlebt haben“, heißt es in einem Post bei Facebook.
Der Zustand der Katze schockierte selbst erfahrene Tierschützer. Doch warum hatte sich der Besitzer nicht mehr um sein Haustier gekümmert? „Er behauptete, sie habe ‚zu viel Angst‘ vor der Fellpflege gehabt, und er habe sich nicht die Mühe gemacht, mit ihr zu einem Tierfriseur oder Tierarzt zu gehen“, berichtet der Ten Lives Club in den sozialen Netzwerken.
Für die Helfer stand schnell fest: Die Katze sollte eine zweite Chance bekommen. Sie gaben ihr den Namen Rosie und beschlossen, alles dafür zu tun, damit sie wieder gesund wird. „Wir verabreichten ihr alle notwendigen Auffrischungsimpfungen, schoren ihr das Fell, kürzten ihre Krallen und schenkten ihr während der gesamten Zeit vor allem eines: Liebe und Zuneigung“, erklären die Pfleger.
Mittlerweile geht es der Katze wieder besser
Rosie hatte offenbar lange Zeit einiges ertragen müssen und zeigte sich zunächst äußerst zurückhaltend. Doch schon bald zeichnete sich eine erfreuliche Wendung ab. „Doch nachdem wir uns ganz persönlich und intensiv mit ihr beschäftigt und ihr ein leckeres Leckerli gegeben hatten, taute sie rasch auf.“
Heute setzen die Pfleger alles daran, für Rosie ein liebevolles Zuhause zu finden. Dort soll die Samtpfote ihre letzten Jahre in Geborgenheit verbringen dürfen – bei Menschen, die ihr die Liebe und Fürsorge schenken, die sie so lange vermissen musste.
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