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Ekaterina Leonova: So war ihr Leben vor „Let’s Dance“

Ekaterina Leonova und Simon Gosejohann bei "Let's Dance" 2026
RTL / Stefan Gregorowius

Ekaterina Leonova hat sich bei „Let’s Dance“ in die Herzen der Zuschauer getanzt. In einem Interview spricht die Profitänzerin über ihre Entwicklung – und darüber, wie ihr Leben vor der RTL-Tanzshow aussah.

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Im vergangenen Jahr gewann Ekaterina Leonova (38) gemeinsam mit Diego Pooth (22) die Tanzkrone. Doch 2026 war bereits in der dritten Live-Show Schluss: Zusammen mit Simon Gosejohann (50) musste sie das Tanzparkett räumen. Für ihre Salsa erhielten die beiden lediglich neun Punkte von der Jury – und zu wenige Zuschaueranrufe.

Dennoch blickt Ekaterina Leonova auf eine beeindruckende Karriere bei „Let’s Dance“ zurück. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Tanz und begann im Kindesalter mit Standard- und Lateintänzen. Später nahm sie erfolgreich an zahlreichen Turnieren teil. Doch ihr Weg war keineswegs frei von Herausforderungen.

„Durch ‚Let’s Dance‘ hat sich meine Welt dann um 180 Grad gedreht“

Nachdem sie zur „Miss Wolgograd 2008“ gewählt worden war, zog sie im selben Jahr nach Köln. „Ich war eine normale Studentin an der Uni Köln, war noch nicht lange in Deutschland, habe hier Deutsch gelernt und mein Bachelorstudium begonnen. Kontakt zum Fernsehen hatte ich vorher nie. Durch ‚Let’s Dance‘ hat sich meine Welt dann um 180 Grad gedreht“, sagt Leonova im Interview mit RTL.

Bereits vor ihrer Zeit in Köln hatte sie in Russland ein Studium in Pädagogik und Psychologie abgeschlossen. „Ich war eine ewige Studentin. Mit 16 Jahren hatte ich einen Schnitt von 1,0 am Gymnasium und konnte mir aussuchen, was ich studiere“, so die Tänzerin.

Auch ihre Kindheit war nicht immer unbeschwert. Ihre Eltern haben sie oft gestritten. Mit dem Tanztraining begann sie vor allem ihrer Mutter zuliebe, die sie auch regelmäßig dorthin begleitete. „Es war eine schwierige Situation. Ich wollte, dass meine Mama und mein Papa nicht so lange allein zu Hause bleiben – das gab immer Familiendrama“, erinnert sich Leonova.

Mit den Jahren entwickelte sie auch mental große Stärke. „Man muss ein gutes Gespür dafür haben, wann dieser Wendepunkt kommt und wie man eine Situation lösen kann. Schon als Kind lernt man, Menschen zu verstehen und Wege zu finden, gut mit ihnen umzugehen. Wichtig ist, dass sich alle wohlfühlen und Kompromisse möglich sind“, sagt sie bei RTL.

Der große Durchbruch gelang ihr 2013 mit ihrer Teilnahme an „Let’s Dance“. Anfangs galt sie als talentiert, aber eher zurückhaltend – doch dieses Bild wandelte sich schnell. In der Show feierte sie große Erfolge und gewann dreimal in Folge (2017, 2018, 2019) – ein bis heute unerreichter Rekord. Ekaterina Leonova hat „Let’s Dance“ über die Jahre hinweg entscheidend geprägt.

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