Patrick Romer ringt bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ mit seinem Ruf als „Macho-Bauer“ und fragt sich, ob die Zuschauer ihn jemals anders sehen werden.
Bei der Nachtwache rätseln Simone und Hubert, welcher Camper bei den Zuschauern wohl am beliebtesten ist. Es sei kaum möglich, den Überblick zu behalten, meint Hubert. Simone blickt hinüber zu Gils Schlafplatz und sagt kopfschüttelnd: „Deswegen, kapiert kein Mensch!“ Sie würde sich „verarscht“ fühlen, sollte Gil am Ende sogar gewinnen.
Hubert ergänzt im Dschungeltelefon: „Gil ist immer noch hier. Das ist unfair. Alle Camp-Mitbewohner sagen das, aber er hat wohl eine Fanbase.“ Simone macht deutlich: „Ich kann alles akzeptieren, nur das nicht.“ Kurz darauf dösen beide friedlich am Lagerfeuer ein. Später findet Hubert im Dschungeltelefon warme Worte für Simone: „Sie ist tough. Sie hat alles gegeben, wie sie gekocht hat, was sie gemacht und wie sie die Führung in der Hand gehabt hat.“
Als sie wieder wach sind, kommt das Gespräch auf Simones öffentliches Image. Sie gesteht ihre Enttäuschung: „Ich finanziere mich seit 14 Jahren alleine. Ich bin gar nicht daheim, sondern in Italien und arbeite für meine Kohle.“ Im Dschungeltelefon ergänzt sie: „Ich mag das nicht, wenn mich jemand auf eine Spielerfrau reduziert.“ Hubert blickt derweil in die Glut des Feuers und wird plötzlich still. „Das Ding sieht aus wie ein trauriger Hund. Jeden Abend sehe ich irgendetwas in dem Feuer“, sagt er leise.
Im Dschungeltelefon wird er sehr emotional: „Das ist ein Zeichen von meiner Joys, die heute ihren ersten Sterbetag hat.“ Seine kleine Malteserhündin fehle ihm sehr. Unter Tränen schickt Hubert einen dicken Kuss und liebe Grüße zu Joys – überzeugt davon, dass sie über ihn wacht.
Patrick Romer spricht über sein Image
Im Dschungeltelefon zählt Patrick schonungslos auf, wie er öffentlich wahrgenommen wird: „Ich habe das Image des Macho-Bauern und Frauen-Hassers. Arrogant und überheblich. Narzisst. Das ist mein Image.“ Bei der gemeinsamen Nachtwache mit Gil erzählt er von seiner „Bauer sucht Frau“-Zeit: „Man hat mich beschimpft, der ist doch gar kein Bauer. Das ist fake.“ Sein eigenes Selbstbild sei jedoch ein anderes: „Ich empfinde mich als überhaupt nicht arrogant. Ich bin etwas überheblich, aber ich nehme mich selbst nicht so ernst. Ein völliges Selbstbewusstsein bei totaler Ahnungslosigkeit.“
Ein Satz, der Gil gefällt. Patrick glaubt, dass diese Art bei anderen oft falsch ankomme. Er habe sich alte Reality-Formate mit sich selbst angeschaut und gemerkt: „Das ging gar nicht. Ich war erschrocken.“ Auch über seine Exfreundin Antonia spricht er offen. Sie habe Probleme mit ihrem Aussehen und Gewicht gehabt. „Antonia stand manchmal morgens vor dem Spiegel und sagte, sie habe Cellulite. Dann habe ich gesagt ‚Du, Schatz, wenn dich das stört, dann musst du mehr Sport machen‘.“ Das sei privat gewesen, betont er. Doch Antonia habe ihre Erfahrungen später öffentlich gemacht.
„Seitdem bin ich der Arsch.“ Dieses Image nagte an ihm, gesteht Patrick im Dschungeltelefon: „Es gibt so Sachen, die tun mir weh, weil sie stimmen einfach nicht. Ich bin ein bodenständiger Landwirt.“ Halt gebe ihm seine aktuelle Freundin Annelie. „Für alles, was ich durchgemacht habe, habe ich von oben ein Geschenk bekommen“, sagt er zu Gil. Trotzdem bleibt die Unsicherheit: „Ich kann nur hoffen, dass der Zuschauer mich mal als positiv wahrnimmt. Ich habe die letzten Jahre so schlechte Erfahrungen gemacht, dass ich selbst an mir zweifele und sage ‚Ey, vielleicht bist du wirklich ein Arsch‘.“ Gil muntert ihn auf: „Ich habe noch nie jemanden so hart Bullen-Anus essen sehen wie dich. Das kann nicht jeder.“ Patrick lacht und für einen Moment fällt die Last von ihm ab.


















































