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Dschungelcamp 2026: Simone Ballack und Hardy Krüger jr. sprechen über den Tod ihrer Kinder

Hardy Krüger jr. im Dschungelcamp 2026
RTL

Im Fokus der neuen Live-Show vom Dschungelcamp befanden sich auch Simone Ballack und Hardy Krüger jr., nachdem ihre Kinder verstorben waren. Gemeinsam sprechen sie über die Ausgrenzung, die sie durch Freunde und Familie erfahren mussten

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Simone und Hardy teilen das gleiche Schicksal. Sie haben den Tod eines ihrer Kinder verkraften müssen. Hardy flüchtete in seine Arbeit und in den Alkohol: „Der dir so ein bisschen das Gefühl gibt, dass du noch lebst. Du bist nur eine leere Hülle.“ Simone hört gespannt zu und ergänzt: „Ich konnte am Anfang gar nicht ohne meinen Wein einschlafen!“ Auch Erfahrungen mit dem Umfeld wären ähnlich. „Die wissen nicht, wie sie damit umgehen und wollen sich nicht damit konfrontieren, also gehen sie dem aus dem Weg“, so Hardy.

„Viele melden sich nicht mehr und du bist die Frau mit dem toten Kind“

Erinnerungen daran lassen Simone bis heute nicht kalt. „Du gehst über die Straße und siehst dann Leute, die du kennst, die dann weggehen. Freunde haben mich beobachtet, kritisiert. Viele melden sich nicht mehr und du bist die Frau mit dem toten Kind. Du wirst nicht mehr eingeladen“, so die 49-Jährige mit tränenerstickter Stimme. Alles, was sie machte – ausgehen, feiern – wurde negativ ausgelegt: „Ja, die säuft jetzt zu viel! Du bist ständig in der Schuld.“ Hardy ergänzt: „Und irgendwann ziehst du dich zurück und sagst: ‚Ich kann nicht mehr!'“

Simone ist dann nach Italien gegangen: „Ich wollte nur noch weg! Mein eigener Mann hat mich nicht verstanden, ich habe mich danach scheiden lassen.“ Hardy: „Du kommst dir vor wie ein Alien, nicht mehr Teil der Gesellschaft, du bist raus!“ Doch nicht nur für Simone war der Tod Emilios traumatisierend. Auch für seine beiden Brüder, die bei dem Unfall dabei waren.

„Die waren im Urlaub alle, in Michas Ferienhaus in Portugal. Ich war daheim! Die Kinder haben gefeiert und da war ein Mädchen aus der Nachbarschaft und Emilio wollte sie mit dem Quad nach Hause fahren. Er ist aus der Garage rückwärts rausgefahren, hat sich verschaltet, also die Gangschaltung war kaputt. Er hat gedacht, er ist im Vorwärtsgang, aber der Rückwärtsgang war noch drin. Das Quad ist rückwärts hoch und dann durch ein Loch im Zaun runtergefallen und das Quad auf ihn drauf und hat ihn erdrückt. Also er ist gar nicht gefahren. Er war kein Raser. Emilio war ganz vorsichtig. Er hat Pech gehabt. Verschaltet. Die Kinder standen da und haben dann versucht, das Quad, das war richtig groß, von ihm runterzubekommen. Es ist also nicht beim Fahren passiert, es hat ihn einfach zerquetscht. Und dann gab es wieder die Spekulationen: ‚Da wird er besoffen gewesen sein, da wird er zu schnell gefahren sein.‘ Das war so gar nicht. Aber ich bin dadurch wirklich stark geworden. Außer meine Kinder brauche ich niemanden mehr.“

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