Im Dschungelcamp wurde es emotional: Hardy Krüger jr. sprach über den Tod seines Vaters. Besonders die Ungewissheit zu den Todesumständen macht ihm zu schaffen.
Der Schauspieler hatte offen darüber gesprochen, dass er bis heute nicht weiß, woran sein Vater eigentlich gestorben ist oder wo er begraben ist. Während der Schauspieler im Dschungelcamp über seine Vergangenheit spricht, meldet sich auch seine Ehefrau Alice und schildert, wie es so weit überhaupt kommen konnte.
Noch 2008 war Hardy Krüger sr. bei der Hochzeit seines Sohnes mit Katrin dabei. Doch danach bekam das Vater-Sohn-Verhältnis die ersten Risse. Eine Theateranfrage an Hardy Krüger jr. sei ein wichtiger Wendepunkt gewesen, wie seine jetzige Ehefrau im Interview mit RTL berichtet. Die Rolle lag seinem Vater besonders am Herzen. Doch später kam es insbesondere bei den Übersetzungsrechten zu Missverständnissen. Hardy Krüger sr. schrieb später in einem Brief, dass man ihn in der Familie hätte fragen müssen.
Das waren die letzten Worte von Hardy Krüger sr.
Seine letzten Worte gehen unter die Haut und bleiben im Gedächtnis. „Und jetzt wird es still“, hieß es darin. So kam es dann auch: „Ich weiß, dass er ihm jedes Jahr zu Weihnachten, Ostern, zum Geburtstag oder wenn mit den Kindern was war, immer Emails geschickt hat, um ihn auf dem Laufenden zu halten“, berichtet seine Frau.
Eine Antwort kam jedoch von seinem Vater nie zurück. Bis zu dem Moment, als sich seine Frau Anita bei Hardy Krüger jr. meldete und mitteilte, dass sein Vater verstorben ist – jedoch teilte sie keine Details zu den Todesumständen mit oder auch dazu, wo er begraben ist. „Das erste Mal kam von dieser Email eine Antwort von Anita, nämlich die Antwort, dass sein Vater verstorben ist“, so seine Frau Alice.
„Es wird nie einen Abschluss geben“
Dass Hardy Krüger jr. darüber im Dschungelcamp spricht, zeigt vor allem, dass ihn das Thema sehr beschäftigt. Für Alice fühlt sich das Verschwinden seines Vaters fast surreal an: „Es ist so wie verschollen. Als ob einer dann einfach nicht mehr da ist.“ Und für sie ist auch klar: „Es wird nie einen Abschluss geben.“


















































