Bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ sprechen Gil Ofarim und Stephen Dürr über ihre Sorgen. Der Musiker hat vor allem Sorgen um seine Kinder und hätte nicht gedacht, dass ihm so viel Hass entgegenschlägt.
Während der Nachtwache spricht Gil mit Stephen über kleine Fluchten und große Sorgen. Er gesteht lachend, den ganzen Tag von einem alkoholfreien Pils geträumt zu haben. Im Dschungeltelefon wird er ernster: „Ich merke, manche Mauern hier im Dschungelcamp in Bezug auf mich bröckeln. Man muss mich nicht lieben, aber Respekt beiderseits ist schön.“
Das Lagerfeuer-Gespräch mit Stephen kippt in die Tiefe, als es um Ängste geht. Auf Gils Frage, wovor er sich fürchte, antwortet dieser lachend: „Der Schnitt.“ Dann dreht Stephen den Spieß um und hakt bei Gil nach. Was ihm nicht gefalle, sei der Zynismus, erklärt Gil, vor allem wegen seiner Kinder: „Ich habe Sorgen um meine Kids und ob sie sich dumme Sprüche an der Schule anhören müssen.“ Stephen fragt nach: „Weil du in den Dschungel gehst?“
„Dieser Hass, diese Anti-Haltung, hätte ich nicht gedacht“
Im Dschungeltelefon wird Gil sehr persönlich: „Ich habe sehr viele Ängste in Bezug auf meine Kinder. Wenn überall das Gesicht deines Vaters zu sehen ist und dann stehen fürchterliche Sachen über mich… Das ist nicht okay.“ Seine Kinder verstünden nicht, dass vieles Boulevard sei. „Ich schütze sie sehr“, betont er. Als Stephen wissen will, ob Gil mit so viel Aufmerksamkeit gerechnet habe, antwortet dieser: „Dieser Hass, diese Anti-Haltung, hätte ich nicht gedacht.“
Stephen zeigt sich skeptisch. Im Dschungeltelefon sagt er: „Nach der ganzen Story… Es war ein weltweites Thema und hat einige Menschen in massive Schwierigkeiten gebracht.“ Bislang könne er nicht erkennen, dass Gil geläutert aus der Sache herausgehe. „Was soll denn der Dschungel sonst für eine Reaktion hervorrufen? Gerade der Dschungel!“
Am Lagerfeuer erklärt Gil seine Sicht: „Meine Teilnahme hier ist kontrovers. Man muss heutzutage so aufpassen, was man sagt, man wird schnell gecancelt.“ Trotzdem sei er hier, um etwas abzuschließen: „Ich bin unter anderem hier, um noch etwas zu erledigen, was ich zu machen habe. Ich starte einen Neuanfang. Das kann es nicht gewesen sein.“ Stephen beobachtet ihn nachdenklich und fragt sich im Dschungeltelefon, ob Gil den Dschungel nutzen wolle, um sich zu erklären.
„Ich glaube nicht, dass der Dschungel für Gil ein Neuanfang sein kann“
„Ich glaube nicht, dass der Dschungel für Gil ein Neuanfang sein kann“, sagt er, „wenn er nicht das Essentielle macht, was alle von ihm erwarten.“ Wenn Gil das nicht mache, könne ihm der Dschungel auch nicht helfen. Gil blickt dennoch nach vorn. Im Dschungeltelefon sagt er leise: „In einem Jahr stehe ich auf der Bühne mit meiner Band, die ich sehr vermisse. Da sehe ich mich.“


















































