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„Hartz und herzlich“ & „Hartz Rot Gold“: Die tägliche Vorschau (06.01.26) – Wie geht es in der Sozialdoku weiter?

Pamela und Marita aus "Hartz und herzlich"
RTLZWEI

Nach dem großen Primetime-Erfolg der Sozialreportage beleuchtet „Hartz und herzlich – Tag für Tag“ das Leben in verschiedenen sozialen Brennpunkten in Mannheim und in Rostock.

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Die Doku-Reihe blickt auf den Alltag der Betroffenen und erzählt glaubwürdig und nahbar die Geschichten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben. KUKKSI verrät, was in den Folgen heute auf RTLZWEI passiert.

„Hartz und herzlich“ Vorschau für 06.01.26

13.55 Uhr: „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“

Martin und seine Freundin Kim erwarten in rund vier Monaten ihr erstes gemeinsames Baby. Stolz schauen die beiden die Erstausstattung durch, die sie schon gekauft haben. Aber einiges fehlt noch auf der Liste. Was genau das ist, darüber ist das junge Paar allerdings geteilter Meinung. Und auch die Aufgabenverteilung als Eltern ist noch nicht abschließend geklärt. Fest steht allerdings, dass auch Martin und Kim einen Schritt nach dem anderen gehen müssen. Erst kommt die Geburt, dann alles andere. Beim Amtsgericht wird heute unterdessen darüber entschieden, ob die geistig und körperlich eingeschränkte Selina einen gesetzlichen Betreuer bekommt. Ein wichtiger Termin, auch für Mama Petra. Das Mutter-Tochter-Gespann ist deswegen sehr nervös, sind doch beide der Meinung, dass die 19-Jährige keinen Betreuer braucht. Zurück zuhause wartet Pascal, Petras Sohn und Selinas Bruder, schon auf Neuigkeiten. Da das Gericht sich für einen Betreuer entschieden hat, sieht der junge Mann schwere Zeiten auf seine Schwester zukommen – mit vielen Vorschriften und wenig Eigenständigkeit. Leann wiederum ist aufgeregt. Sie hat ein erstes Kennenlern-Gespräch bei einer Therapeutin. Schon lange möchte sie sich um ihre psychische Gesundheit kümmern, weil ihre Depression ihr den Start ins Berufsleben derzeit unmöglich macht. Doch einen Therapieplatz zu bekommen, ist generell schwierig. Dazu kommt, dass die Chemie zwischen der Therapeutin und Leann stimmen muss. Deshalb ist die 19-Jährige sehr erleichtert, dass ihr die Probesitzung gefallen hat. Sie hofft, zusammen mit der Therapeutin, endlich einen Weg zu finden, mit ihrer Depression umzugehen.

15.00 Uhr: „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“

Beate hatte einen Termin beim Jobcenter, denn Sohn Pascal zahlt weder Miete, noch steuert er etwas zu den Kosten für u.a. die Lebensmittel der Bedarfsgemeinschaft bei. Der 23-Jährige ist Minijobber und bekommt kein Geld vom Amt, weil er sich strikt weigert, eine Maßnahme des Jobcenters zu besuchen. Deshalb muss seine Mutter aktuell für ihn aufkommen – finanziell fast unmöglich für die Bürgergeldempfängerin. Mit Freundin Ela bespricht Beate, was ihr beim Jobcenter mitgeteilt wurde. Und nun steht fest: Weigert sich Pascal weiter, Kostgeld und Miete zu zahlen, muss Beate die Reißleine ziehen und er kann nicht länger bei ihr wohnen. Bei Elvis‘ und Katrins zwei jüngsten Kindern, Lina und Dennis, steht derweil eine Zahn-OP an. Bei Dennis sind es vor allem die Folgen eines Fahrradunfalls, bei dem Papa Elvis auf ihn gefallen ist, die weiterbehandelt werden müssen. Bei Lina ist es ein entzündeter Zahn, der dringend entfernt werden muss. Die beiden haben, ganz der Vater, eigentlich Angst vor dem Zahnarzt. Aber vor der Operation sind sie erstaunlich gelassen. Dafür ist Mama Katrin nervös. Bei Dieter wiederum gibt es schon seit einiger Zeit ein Problem – und das ist sein starkes Untergewicht. Spätestens seit er ein Muttermal am Rücken entfernt bekam, das sich als Weißer Hautkrebs herausstellte, versucht der Familienvater, stetig zuzunehmen. Ehefrau Carmen beobachtet ihren Mann und seine Gesundheit sehr genau und hat auch sein Essverhalten im Blick. Mit dem scheint eine Gewichtszunahme aber eher schwierig. Trotzdem stellt sich der 55-Jährige immer wieder voller Hoffnung auf die Waage.

16.05 Uhr: „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“

In Lütten-Klein gehen Brigitte und drei ihrer Töchter außerhalb Essen. Diesen Luxus gönnen sich die Frauen nur selten – und heute soll es etwas ganz Besonderes geben. Obwohl Brigitte ein riesiger Bollywood-Fan ist, hat sie noch nie ein indisches Gericht probiert. Wie kommen die exotischen Gewürze wohl bei der Rentnerin an? Ähnlich Ungewöhnliches kommt in Ostfriesland auf den Tisch. Ein Straußenei soll den Weg in die Pfanne finden. Sandra und ihre Familie staunen über die Ausmaße des Eis und Tino muss erfinderisch werden, um an das Innere zu gelangen. Dabei geht er besonders behutsam vor, um das kostbare Ei nicht zu beschädigen.

17.05 Uhr: „Hartz Rot Gold“

Die Punks aus Berlin machen seit wenigen Tagen Urlaub in Graz, der zweitgrößten Stadt Österreichs. Allerdings brechen Paddy (39), Lausi (33) und Opa (51) ihre Zelte schon wieder ab. Grund für die Planänderung ist Kumpel Ananas. Es soll in den nächsten Tagen zurück in ihre Berliner Kommune gehen. Allerdings fehlt den Punks noch das Geld für die Zugfahrt. Nun müssen sie dies irgendwo und irgendwie auftreiben. In Salzkotten ist derweil immer noch der der Küchenumzug vom Erd- ins Obergeschoss in vollem Gang. Ein Teil der Möbel aus der alten Küche steht bereits oben und sorgt für Diskussionen zwischen Mama Rosa (53) und ihrem ältesten Sohn Niklas (25). Hilfe suchen sie beim Familienoberhaupt Ingo (55). Auf welche Seite er sich wohl schlagen wird? Bei der Familie von Mike (45) und Farina (37) in Witten ist heute unterdessen Ausmisten angesagt: Die zweifachen Eltern wollen Sachen verkaufen, die keine Verwendung haben. Denn in Kürze stehen wieder einige Ausgaben an. Vor allem sparen sie gerade auf ein neues Auto und da hilft jeder Euro. In Gelsenkirchen ist Rentnerin Elke (69) wieder bei ihrer besten Freundin Dagmar (59) zu Besuch. Und die will natürlich wissen, wie es um das Dauerthema „Barrierefreies Wohnen“ steht. Wie Dagmar ist auch Elke mittlerweile auf einen Rollator angewiesen. Aktuell lebt sie in der ersten Etage. Ohne Aufzug. Das macht den Alltag der 69-Jährigen beschwerlich.

18.05 Uhr: „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“

Cindy hat die Nacht zuvor mit Freunden in ihren 25. Geburtstag reingefeiert und besitzt in Ostfriesland nun den Status der „alten Schachtel“. So werden in dieser Region Frauen genannt, die bis 25 noch unverheiratet sind. Natürlich ist das nur liebevoll gemeint und Cindy nimmt die entsprechenden Grußkarten mit Humor. Sandra und Co. schauen zur Feier des Tages auch vorbei – und ihr inzwischen berühmter selbstgemachter Honig darf nicht fehlen. Pam wiederum besucht ihre Freundin Marita mit einer neuen SIM-Karte im Gepäck. Doch um diese einzusetzen, muss erst noch das richtige Werkzeug gefunden werden. Marita weiß Rat und stöbert kurz, bis ein passendes Instrument gefunden ist. Außerdem überrascht sie Pam mit dem Plan, bald gemeinsam nach Swinemünde fahren zu wollen.

20.15 Uhr: „Hartz und herzlich“

10 Jahre „Hartz und herzlich“ – 10 Jahre, in denen die Sozialdokumentation Menschen eine Stimme gibt, die am Rande der Gesellschaft stehen. In mehr als 700 Folgen und über 37.000 Sendeminuten und mit mehr als 500 Menschen in 20 Städten. Die Sozial-Doku war bei Hochzeiten und Geburten dabei, bei kleinen alltäglichen Dingen und den ganz großen Einschnitten im Leben. „Hartz und herzlich“ ist mehr als eine Momentaufnahme: Sie begleitet die Familien als Langzeitdokumentation und ist so nah am Geschehen mit respektvollem Abstand. In der ersten Sonderfolge treffen die Menschen aus Mannheim auf die Bewohner:innen aus Trier. Elvis und Katrin reisen in die Magnerichstraße. Dort ist bereits ein großer Auflauf: Steven, Peggy, Sascha und Mike richten den Garten her für den Besuch. Alles unter strengen Vorgaben und der Beobachtung von Hannes Mann Ralf. Gerade als sie fertig sind, treffen Uschi und ihr Mann, Busfahrer Roger, ein. Natürlich hat Hobbybäckerin Uschi es sich nicht nehmen lassen, Cupcakes für alle zu backen. Als Elvis und Katrin endlich eintreffen wird es eine fröhliche und bunte Gartenparty. In Mannheim ist die Triererin Valeska zu Gast. Die 38-Jährige trifft auf Zwillingsmama Janine. Zwischen den beiden Frauen funkt es sofort. In den Themenbereichen Kinder, Männer und Beauty finden sie viele Gemeinsamkeiten. Zwischen den verschiedenen Begegnungen schaut die Doku zurück auf die letzten 10 Jahre anhand eines „Hartz und herzlich“-ABCs: In Sendung 1 sind Buchstaben von A wie arbeitslos bis M wie Musik zu sehen. Die schönsten, traurigsten, rührendsten und spannendsten Momente werden kommentiert von Protagonist:innen wie Jens aus Pirmasens, Beate und Pascal aus Mannheim und Bruni und Thorsten aus Rostock.

22.15 Uhr: „Hartz und herzlich“

Die aufwändige Sozialdokumentation zeigt die Lebensrealität verschiedener Menschen. Da ist die alleinstehende gelernte Hauswirtschaftlerin Marina (52), die krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten kann und immer mehr Probleme mit dem Jobcenter bekommt. Ihre Tochter Nina (31) ist Mutter von vier Kindern und schlägt sich mit den wenigen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen, durch den Alltag. Ein paar Blocks weiter wohnt der ehemalige Bergmann Frank (43). Er schaut auf 13 harte Dienstjahre zurück, den Verlust seiner Arbeit hat er bis heute nicht verkraftet. Sein Nachbar und Freund Olaf (46) steht ihm als guter Kumpel zur Seite. Er selbst ist nicht in der besten Verfassung, da er wegen massivem Übergewicht und Krankheiten seine Wohnung kaum noch verlassen kann. Um es mit Franks Worten auszudrücken: „Man ist aufeinander angewiesen, wenn man wenig Geld hat“. Einen Lebensmittelmarkt oder eine Kneipe gibt es in der Siedlung nicht mehr. Fast alles hat hier dichtgemacht – bis auf den Kiosk „Siedlertreff“ von Julian (28), auch „Julz“ genannt. Schlagfertig und humorvoll kommentiert er das Tagesgeschäft und hat zu allem eine Meinung. Hilfsarbeiter Klaus (62) trinkt hier täglich sein Feierabendbier und träumt von den alten Zeiten. Genauso wie viele andere langjährige Einwohner, die sich an der „Bude“ zum Plausch treffen.

0.15 Uhr: „Hartz und herzlich“

Die aufwändige Sozialdokumentation zeigt die Lebensrealität verschiedener Menschen. Da ist die alleinstehende gelernte Hauswirtschaftlerin Marina (52), die krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten kann und immer mehr Probleme mit dem Jobcenter bekommt. Ihre Tochter Nina (31) ist Mutter von vier Kindern und schlägt sich mit den wenigen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen, durch den Alltag. Ein paar Blocks weiter wohnt der ehemalige Bergmann Frank (43). Er schaut auf 13 harte Dienstjahre zurück, den Verlust seiner Arbeit hat er bis heute nicht verkraftet. Sein Nachbar und Freund Olaf (46) steht ihm als guter Kumpel zur Seite. Er selbst ist nicht in der besten Verfassung, da er wegen massivem Übergewicht und Krankheiten seine Wohnung kaum noch verlassen kann. Um es mit Franks Worten auszudrücken: „Man ist aufeinander angewiesen, wenn man wenig Geld hat“. Einen Lebensmittelmarkt oder eine Kneipe gibt es in der Siedlung nicht mehr. Fast alles hat hier dichtgemacht – bis auf den Kiosk „Siedlertreff“ von Julian (28), auch „Julz“ genannt. Schlagfertig und humorvoll kommentiert er das Tagesgeschäft und hat zu allem eine Meinung. Hilfsarbeiter Klaus (62) trinkt hier täglich sein Feierabendbier und träumt von den alten Zeiten. Genauso wie viele andere langjährige Einwohner, die sich an der „Bude“ zum Plausch treffen. Die Langzeit-Dokumentation beschäftigt sich mit Menschen, die in Armut leben, zeigt aber auch, wie Traditionen in der Siedlung bewahrt werden.

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