Im Frankfurter Bahnhofsviertel kämpfen suchtkranke Menschen täglich ums Überleben. In der RTLZWEI-Sozialdoku „Hartes Deutschland“ geht es um Georg. Der Obdachlose wurde von zwei Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit verprügelt. Nun steht der Prozess an.
Drogenhochburg Frankfurter Bahnhofsviertel: Hierhin verschlägt es viele suchtkranke Menschen. Der offene Konsum harter Drogen, Armut und Obdachlosigkeit prägen das Straßenbild. Die Sozialreportage „Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt“ begleitet den Alltag der Betroffenen, die hier täglich ums Überleben kämpfen.
Matze gerät schon früh in Kontakt mit berauschenden Substanzen. Eine Zeitlang schafft er es zwar damals noch, sein Leben in geregelten Bahnen zu führen und arbeitet sogar dann noch als Elektroniker weiter, als er bereits abhängig von Heroin ist. Doch bald holt die Sucht den heute 34-Jährigen ein und Matze verliert alles.
Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit brechen Georg die Nase
Im Bahnhofsviertel lernt Matze Georg kennen. Der 44-Jährige lebt schon länger hier, nun schlägt er sich gemeinsam mit Matze durch den Alltag in der Drogenszene. Einige Monate später treffen wir Georg am Rande einer Gerichtsverhandlung wieder: Zwei Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit sollen ihn verprügelt und ihm dabei die Nase gebrochen haben. Georg hat Anzeige erstattet. Wie wird der Prozess ausgehen?
Auch darum geht es in der neuen Folge von „Hartes Deutschland“
Drei Jahre ist es her, dass Pille das Frankfurter Bahnhofsviertel verlassen hat und in Berlin gelandet ist. Seitdem hat der 29-Jährige bereits viele seiner Ziele erreicht: Pille wird substituiert, hält sich von illegalen Drogen fern, lebt in einer WG, hat guten Kontakt zu seiner Mutter und hat nun auch einen Job. Der Weg von der Straße in Frankfurt hierher war allerdings steinig. Pille blickt noch einmal zurück und berichtet von den Stationen seines Lebens, die den Anfang und schließlich das Ende seiner Drogensucht markieren.
Julian wollte seine sechs Jahre andauernde Abhängigkeit von harten Drogen endlich hinter sich lassen und hat gerade erfolgreich eine Entgiftung absolviert. Voller Hoffnung verlässt der 23-Jährige die Entzugsklinik. Doch Julian bekommt keinen Platz in einer Übergangseinrichtung. Er weiß nicht, wohin und kehrt frustriert ins Frankfurter Bahnhofsviertel zurück…
Bereits seit seiner Jugend kämpft Kazhi gegen seine Abhängigkeit. Mit gerade einmal 15 Jahren konsumiert er zum ersten Mal Heroin. Wir lernen den heute 32-Jährigen im Bahnhofsviertel kennen. Dort erzählt uns Kazhi seine Geschichte.
Auch Nina hat es geschafft. Die 35-Jährige erinnert sich mit uns noch einmal an die dunkelsten Jahre ihres Lebens, als sie sieben Jahre zuvor suchtkrank und obdachlos in Frankfurt strandet. Wir erfahren von Ninas Kindheit, den Gründen für den Absturz und erinnern uns gemeinsam daran, wie sie es schließlich schafft, der Drogensucht zu entkommen.
Die Folge von „Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt“ zeigt RTLZWEI am 20. Oktober 2025 um 20.15 Uhr.
HINWEIS DER REDAKTION | Die Sucht & Drogen Hotline ist unter der Telefonnummer 01806 313031 zu erreichen. Sie bietet telefonische Beratung, Hilfe und Informationen durch erfahrene Fachleute aus der Drogen- und Suchthilfe. An die Sucht & Drogen Hotline können sich sowohl Menschen mit Suchtproblemen als auch deren Angehörige, Freunde oder Kollegen wenden. Das Angebot ist kostenpflichtig: 0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz und aus dem Mobilfunknetz. Hilfe findest du auch bei den Suchtberatungsstellen bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

















































