Durch „Deutschland sucht den Superstar“ wurde Daniel Küblböck bekannt. In der ARD-Dokumentation „Die Küblböck-Story – Eure Lana Kaiser“ wird sein Leben beleuchtet. Dort gibt es auch Einblicke, wie sein Leben möglicherweise ohne DSDS-Karriere verlaufen wäre.
Als schriller Kandidat bei DSDS polarisierte Daniel Küblböck wie kaum ein anderer. Im Jahr 2018 verschwand er spurlos von einem Kreuzfahrtschiff – drei Jahre später wurde er für tot erklärt. In der ARD-Doku „Die Küblböck-Story – Eure Lana Kaiser“ geht es um sein bewegtes Leben – und auch um seine Zeit bei „Deutschland sucht den Superstar“.
„Daniels Leben hätte sich ohne DSDS natürlich ganz anders gestaltet“
Daniel Küblböck hat zwar die erste Staffel der RTL-Show im Jahr 2003 nicht gewonnen, aber wurde über Nacht zum gefeierter Star. Seine Karriere ohne DSDS wäre ganz anders verlaufen, wie seine frühere Jugendbetreuerin Birgit Rudlof in der ARD-Doku erzählt. Ohne den Ruhm wäre er wahrscheinlich Kinderpfleger geworden: „Ich denke, Daniels Leben hätte sich ohne DSDS natürlich ganz anders gestaltet. Er hätte wahrscheinlich seine Kinderpflegeausbildung weitergemacht.“
Auch sein Vater Günther Küblböck kommt in der Sendung zu Wort und sieht das so ähnlich: „Die Ausbildung [als Kinderpfleger] hat ganz gut zu ihm gepasst, weil er denen im Kindergarten mit der Gitarre Lieder beigebracht hat.“ Denn das Zusammensein mit Kindern war für ihn seine Herzensangelegenheit – genau auch wie die Leidenschaft zur Musik.
Daniel Küblböck hat unter DSDS-Zeit gelitten
DSDS-Kollege Daniel Lopes hat aber auch in einem RTL-Interview offenbart, dass Daniel Küblböck unter dem plötzlichen Ruhm gelitten habe. Denn Daniel Küblböck war nicht der beste Sänger, aber ein guter Entertainer – diese Tatsache sorgte jedoch auch für Kritik: „Aber dann kamen viele negative Berichte, die ihm auch ein bisschen die Energie geraubt haben. Er konnte damit nicht so gut umgehen, mit Kritik. In seinem Umfeld haben die Leute versucht, ihm davon abzuraten, zu lesen, was geschrieben wird.“
Daniel Lopes erinnert sich auch, wie zerrissen Daniel Küblböck war: „Er wusste nicht, wer er selbst war. Er war immer auf der Suche nach sich selbst, wer er ist, ob er Frau oder Mann ist, und ich weiß von anderen, dass er sehr oft gemobbt worden ist. Von Menschen, die ihn nicht verstanden haben.“
„Die Küblböck-Story – Eure Lana Kaiser“ ist ab dem 26. August in der ARD-Mediathek verfügbar. Die Doku läuft am 28. August auch im BR.

















































