Es sind Bilder, die sich für immer ins Gedächtnis eingebrannt haben: brennende Wolkenkratzer mitten in New York, verzweifelte Menschen auf den Straßen und eine riesige Staubwolke über Manhattan. Am 11. September 2001 erschütterten beispiellose Terroranschläge die USA – und veränderten die Welt. KUKKSI blickt auf die dramatischen Stunden von 9/11 zurück.
Fast jeder, der damals alt genug war, weiß noch, wo er sich befand, als die ersten Bilder aus New York über die Fernsehbildschirme flimmerten. Terroristen des islamistischen Terrornetzwerks Al-Qaida entführten vier Passagierflugzeuge. Zwei Maschinen wurden in die Türme des World Trade Centers gesteuert, eine weitere traf das Pentagon. Das vierte Flugzeug stürzte in Pennsylvania ab.
Insgesamt kamen bei den Anschlägen vom 11. September 2001 fast 3.000 Menschen ums Leben. Auch Jahre später starben zahlreiche Einsatzkräfte, Anwohner und Helfer an Krankheiten, die mit den giftigen Stoffen am Ground Zero in Verbindung gebracht werden.
9/11: Die Chronologie eines unfassbaren Tages
7.59 Uhr
American-Airlines-Flug 11 hebt vom Flughafen Boston Logan mit Ziel Los Angeles ab. Unter den Menschen an Bord befinden sich fünf Attentäter.
8.14 Uhr
Nur wenige Minuten später startet United-Airlines-Flug 175 ebenfalls in Boston. Auch diese Maschine soll eigentlich nach Los Angeles fliegen. Fünf Terroristen befinden sich an Bord.
8.20 Uhr
American-Airlines-Flug 77 startet vom Washington Dulles International Airport. Das Ziel ist ebenfalls Los Angeles.
8.46 Uhr
Der Albtraum beginnt: Flug 11 rast in den Nordturm des World Trade Centers. Zunächst ist noch völlig unklar, was passiert ist.
9.03 Uhr
Dann wird klar: Das ist kein Unfall. Flug 175 schlägt vor laufenden Kameras in den Südturm ein. Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgen die dramatischen Bilder live im Fernsehen.
9.06 Uhr
US-Präsident George W. Bush besucht zu diesem Zeitpunkt eine Schule in Florida. Sein Stabschef Andrew Card informiert ihn über den zweiten Einschlag und flüstert ihm zu, dass Amerika angegriffen werde.
9.37 Uhr
Das Grauen erreicht Washington: American-Airlines-Flug 77 schlägt in das Pentagon ein.
9.59 Uhr
Nur 56 Minuten nach dem Einschlag von Flug 175 stürzt der Südturm des World Trade Centers zusammen. Eine gewaltige Staubwolke rast durch die Straßen Manhattans.
10.03 Uhr
United-Airlines-Flug 93 stürzt bei Shanksville in Pennsylvania auf ein Feld. Passagiere hatten versucht, die Entführer zu überwältigen. Vermutlich sollte die Maschine ein bedeutendes Regierungsgebäude in Washington treffen. Niemand an Bord überlebt.
10.28 Uhr
Auch der Nordturm hält den schweren Schäden nicht mehr stand und stürzt ein. Innerhalb von weniger als zwei Stunden ist das weltberühmte World Trade Center zum Schauplatz einer der schlimmsten Terrorattacken der Geschichte geworden.

New York versinkt in Staub und Trümmern
Nach dem Einsturz der beiden Türme bietet Manhattan ein apokalyptisches Bild. Straßen sind von Staub und Trümmern bedeckt, Menschen fliehen aus dem Gebiet und Rettungskräfte suchen nach Überlebenden.
Die Folgen enden nicht an diesem Tag. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten am Ground Zero dauern Monate. Viele Feuerwehrleute, Polizisten, Helfer und Anwohner erkranken später schwer.
Der 11. September 2001 verändert nicht nur New York und die USA. Die Terroranschläge haben weitreichende politische und gesellschaftliche Konsequenzen – und die Bilder dieses Tages bleiben bis heute unvergessen.



















































