Mit seiner Show sorgte Stefan Raab bei RTL für Quoten-Probleme. Wie nun bekannt wurde: Der Entertainer kehrt zu seinen Wurzeln zurück! Stefan Raab wandert von der Primetime zurück in die Late-Night.
„Die Stefan Raab Show“ war für RTL bisher nur bedingt ein Erfolg. In der Primetime am Mittwochabend wollte die Show zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr bei den Zuschauern nicht zünden. Deshalb nimmt der Sender nun gravierende Änderungen vor.
Die Show von Stefan Raab erhält einen neuen Sendeplatz
Stefan Raab prägte von 1999 bis 2015 mit „TV total“ auf ProSieben die Late-Night wie kein anderer. Und genau dorthin soll Stefan Raab auch wieder hin! Der Ausstrahlungstermin für seine Sendung wird sich ändern. Statt mittwochs um 20.15 Uhr wandert das Format auf den Donnerstag um 23.15 Uhr, wie die „Bild“-Zeitung berichtet.
Das ist jedoch längst nicht alles: Die Show erhält einen zweiten wöchentlichen Termin. Demnach soll das Format auch dienstags um 22 Uhr beim Streamingdienst RTL+ laufen. Stefan Raab ist für seine teilweise nicht familienfreundlichen Sprüche bekannt – eine spätere Sendezeit würde zu dem Format besser passen.
Die Spezialausgabe „Die halbe Stunde nach der Stunde danach“ zum Dschungelcamp lief mit Stefan Raab um 23.30 Uhr auf RTL hervorragend. Der Marktanteil lag bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern bei guten 19,1 Prozent. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Dschungel-Vorlauf extrem stark ist und viele Zuschauer dran geblieben sind. Ob die Show auch ohne der starken Performance vom Dschungelcamp auf dem neuen Sendeplatz funktionieren wird, bleibt abzuwarten.
Alle „TV total“-Folgen seit 1999 gibt es bei RTL+
Eine weitere Neuerung: Alle Sendungen, die von Stefan Raab produziert wurden, sollen laut der „Bild“ demnächst bei RTL+ zum Abruf bereitstehen. Dazu zählen auch die alten Folgen von „TV total“, welche von 1999 bis 2015 auf ProSieben gezeigt wurden. Die erfolgreiche Show „Schlag den Raab“ gehört ebenfalls zum Portfolio. Auch für die Zuschauer im Studio ändert sich einiges: Die Eintrittskarte kostet nicht mehr 35 Euro, sondern nur noch 19,90 Euro.


















































