Schwere Vorwürfe gegen Rammstein-Frontmann Till Lindemann erschüttern die Musikwelt. Die Band hat sich jetzt erstmals in einem Statement bei Instagram an die Fans gewandt.
Gegen Rammstein-Frontsänger Till Lindemann stehen schwere Vorwürfe im Raum. „Durch die Veröffentlichungen der letzten Tage sind in der Öffentlichkeit und vor allem bei unseren Fans, Irritationen und Fragen entstanden. Die Vorwürfe haben uns alle sehr getroffen und wir nehmen sie außerordentlich ernst“, schreibt die Band in einem Statement bei Instagram. Und weiter: „Unseren Fans sagen wir: Es ist uns wichtig, dass Ihr euch bei unseren Shows wohl und sicher fühlt – vor und hinter der Bühne.“
Wir verurteilen jede Art von Übergriffigkeit und bitten euch: beteiligt euch nicht an öffentlichen Vorverurteilungen jeglicher Art denen gegenüber, die Anschuldigungen erhoben haben. Sie haben ein Recht auf ihre Sicht der Dinge. Wir, die Band, haben aber auch ein Recht – nämlich ebenfalls nicht vorverurteilt zu werden“, schreibt die Band.
Verlag beendet Zusammenarbeit mit Till Lindemann
Nach den Vorwürfen hat auch ein Verlag die Zusammenarbeit mit Till Lindemann beendet. „Mit Erschütterung haben wir in den letzten Tagen öffentlich gewordene Vorwürfe gegen Till Lindemann verfolgt“, schrieb Verlegerin Kerstin Gleba. „Unser Mitgefühl und unser Respekt gilt den betroffenen Frauen“, heißt es beim Verlag Kiepenheuer & Witsch. „Im Zuge der aktuellen Berichterstattung haben wir Kenntnis erlangt von einem Porno-Video, in dem Till Lindemann sexuelle Gewalt gegen Frauen zelebriert und in dem das 2013 im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienene Buch „In stillen Nächten“ eine Rolle spielt“, heißt es in der Begründung des Verlags. Einige Frauen haben schwere Vorwürfe gegen Till Lindemann erhoben, welche von sexuellen Handlungen berichten. Laut NDR und SZ wurden die Aussagen eidesstattlich versichert. Für Till Lindemann gilt die Unschuldsvermutung.

















































