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Nach Dschungelcamp-Sieg von Gil Ofarim: Neue Hass-Welle gegen das Hotel in Leipzig

Gil Ofarim im Dschungelcamp-Finale
RTL

Gil Ofarim hat die diesjährige Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ gewonnen. Sein Sieg entfacht ein altes Thema – und zwar den Davidstern-Skandal in einem Leipziger Hotel.

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Zum Davidstern-Skandal hat sich Gil Ofarim (43) im Dschungelcamp nur bedingt geäußert. Dennoch war es über die gesamte Staffel ein riesiges Thema. Hintergrund: Im Jahr 2021 behauptete der Musiker, dass ihn ein Hotelmitarbeiter antisemitisch beleidigt haben soll. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um eine Lüge – Gil Ofarim gestand schließlich auch vor Gericht. Im Dschungelcamp feierte er nun sein Comeback.

„Es wurde nachgewiesen, dass das Band nicht das Originalband ist“, sagte Gil Ofarim im Gespräch mit Simone Ballack (49) im Dschungelcamp. Damit meinte er die Überwachungsaufnahmen aus dem Hotel in Leipzig aus dem Jahr 2021. Laut dem Musiker fehlen auf den Aufnahmen einige Sekunden. Auch sein Anwalt Dr. Alexander Stevens erklärte vor einigen Tagen, dass man nicht feststellen könne, ob es sich um eine Manipulation oder um einen technischen Defekt handelt.

Zu den neuen Vorwürfen wollte sich das Hotel nicht äußern. „Für uns stehen ein respektvolles Miteinander und der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt“, erklärte der General Manager Andreas Hachmeister vom „The Westin“-Hotel auf Anfrage von „TAG24“.

Negative Bewertungen bei Google nehmen zu

Einige Nutzer haben sich seit den Aussagen von Gil Ofarim gegen das Hotel positioniert, wie aus mehreren Rezensionen bei Google hervorgeht. „Den aktuellen Äußerungen von Herrn Ofarim zu entnehmen, bestehen deutliche Zweifel daran, dass es keine klare Beweislage gab, dass er nicht antisemitisch beleidigt wurde. Demnach hege ich Zweifel, mit meinem kulturellen Hintergrund dort einzuchecken“, schreibt beispielsweise ein Nutzer.

„Ich wollte mir eigentlich ein Zimmer buchen, jedoch behauptet Gil Ofarim, dass die Videos nicht echt sind, jetzt habe ich wieder ein komisches Gefühl, als Gast in ein Hotel einzuchecken, bei dem angeblich die Mitarbeiter sowas machen und die Videos manipuliert werden“, heißt es in einem anderen Kommentar.

Ein weiterer Zuschauer meint: „Ich werde dieses Hotel nicht mehr betreten. Der Zwang, dass Gil Ofarim eine Verschwiegenheitsklausel unterschreiben musste, zeigt, dass er nicht die alleinige Schuld trägt. Es lässt sogar vermuten, dass die eigentliche Schuld woanders, wenn nicht sogar im Hotel liegt.“ Dabei musste Gil Ofarim gar keine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, sondern eine Unterlassungserklärung – welche aber an eine Verschwiegenheitspflicht gebunden ist.

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