Genau vor einem Jahr wurden Robert und Carmen Geiss brutal in ihrer Villa in Saint-Tropez überfallen. Nun geben die Ermittler ein Update zum Stand der Untersuchungen.
Rund zwölf Monate nach dem brutalen Raubüberfall auf die Geissens in ihrer Villa in Saint-Tropez gibt es neue Entwicklungen in dem Fall. Nach Angaben der französischen Justiz laufen die Ermittlungen erfolgreich und machen deutliche Fortschritte. Das erklärte die stellvertretende Staatsanwältin von Draguignan, Laurence Barriquand, gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“. In dem Statement heißt es, dass die Ermittlungen „sehr gut vorankommen.“
Drei mutmaßliche Tatverdächtige konnten bisher festgenommen werden
Bereits vor sechs Monaten konnten die Ermittler drei mutmaßliche Beteiligte ausfindig machen und festnehmen. Die Verdächtigen befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Ob die Behörden derzeit noch nach weiteren möglichen Tätern suchen und wann es zu einem Gerichtsverfahren kommen könnte, ist bislang jedoch offen. Dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft zum aktuellen Stand der Ermittlungen nicht näher äußern.
In der Nacht vom 14. auf den 15. Juni 2025 drangen maskierte Täter in die Villa von Robert (62) und Carmen Geiss (61) ein. Dabei wurde das Paar bedroht und verletzt. Die Männer entwendeten zudem zahlreiche Wertgegenstände. Nach dem Überfall erhöhte die Familie die Sicherheitsmaßnahmen auf ihrem Anwesen deutlich.
„Das hat schon echt was mit uns gemacht“
Der Schock saß bei den Geissens nach dem Überfall tief. „Das hat schon echt was mit uns gemacht“, sagte Robert Geiss gegenüber RTL. „Manchmal träume ich noch davon, dann wache ich schweißgebadet auf“, erzählt Carmen Geiss. Kürzlich gestand die 56-Jährige sogar, danach zu Alkohol gegriffen zu haben: „Aber gut, ich versuche manchmal, so viel zu trinken, dass ich da nicht drüber nachdenken muss.“
Besonders die psychischen Belastungen waren nach dem Überfall enorm. „Wenn man so was erlebt hat, ist das schon eine Sache, die man so leicht nicht vergisst. Ich kann nachts seitdem nicht mehr schlafen, selbst mit Tabletten“, berichtet Carmen Geiss.

















































