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„Die meisten kommen da nicht rein“: Christian Franke sieht Gefahr im „Immer wieder sonntags“-Aus

Stefan Mross
SWR / Wolfgang Breiteneicher

Nach dieser Saison wird „Immer wieder sonntags“ in der ARD eingestellt. Auch Schlagerstar Christian Franke beschäftigt sich mit der Absetzung – und sieht darin vor allem eine große Gefahr für den musikalischen Nachwuchs.

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Mit dem angekündigten Aus von „Immer wieder sonntags“ verliert der Schlager eine seiner wichtigsten TV-Bühnen. Im Gespräch mit „Schlager.de“ machte Christian Franke (70) deutlich, welchen hohen Stellenwert die ARD-Sendung seiner Ansicht nach für die gesamte Branche hat.

Vor allem für Newcomer, die keinen Platz in den großen Samstagabendshows von Florian Silbereisen (44) oder Giovanni Zarrella (48) bekommen, hätte das Aus von „Immer wieder sonntags“ weitreichende Folgen. Die Primetime-Shows erreichen zwar ein Millionenpublikum, doch „die meisten kommen da nicht rein“, wie Christian Franke berichtet. „Und dann sind Shows wie ‚Immer wieder sonntags‘ oder der ‚Fernsehgarten‘ Sendungen, die richtig große Aufmerksamkeit bringen“, sagt der Schlagersänger.

„Immer wieder sonntags“-Aus sei „sehr, sehr bitter“

Die Absetzung von „Immer wieder sonntags“ sei deshalb „sehr, sehr bitter“, weil damit eine wichtige TV-Plattform für Nachwuchskünstler wegfalle. „Das ist für uns Schlagerleute eine große Plattform gewesen, um in der Öffentlichkeit stattzufinden“, sagt der Musiker gegenüber „Schlager.de“.

Vor allem aufstrebende Schlagerstars könnten die Auswirkungen deutlich stärker zu spüren bekommen als bereits etablierte Größen. Christian Franke ist überzeugt, dass sich der Einstieg ins Musikgeschäft in den vergangenen Jahren grundlegend verändert hat. Während seine Generation mit Plattenfirmen, Kassettenveröffentlichungen und TV-Auftritten bekannt geworden sei, spiele heute vor allem die Präsenz in den sozialen Medien eine entscheidende Rolle. „Heute müssen sich Newcomer einen neuen Weg suchen, um auf sich aufmerksam zu machen“, sagt Franke.

Nach Ansicht von Christian Franke genügt es für Nachwuchskünstler längst nicht mehr, allein mit ihrer Musik zu überzeugen. Um sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen, brauche es vor allem ein unverwechselbares Profil. „Ich würde heute jedem raten, sich ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen, sonst geht man unter“, stellt Christian Franke fest.

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